ÖKOPROFIT-Energie Hannover

Mit dem Netzwerk „ÖKOPROFIT-Energie Hannover“ werden Unternehmen bei der Verbesserung der Energieeffizienz unterstützt. Die Landeshauptstadt, die Region Hannover und enercity haben hierfür ein Förderprogramm aufgelegt. Betriebe können so mit kompetenter Unterstützung praxistaugliche Maßnahmen erarbeiten. Ziel ist die betriebliche Kostensenkung und gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz.

Unternehmensvorteile durch ÖKOPROFIT-Energie

Besonders profitieren Unternehmen, wenn

  • Energiekosten in ihrer Branche eine relevante Größe sind.
  • sie Maßnahmen zum effizienten Einsatz von Energie planen.
  • sie an innovativen Methoden interessiert sind, um Einsparpotenziale beim Energieverbrauch mit einem guten Aufwands-/Nutzenverhältnis zu heben.
  • sie eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 vorbereiten
  • sie eine Umsetzung für ein Energieaudit oder auch Folgeaudit  nach DIN EN 16247-1 anstreben.

Unternehmen können so

  • die eigene Wettbewerbsfähigkeit steigern
  • erreichen Vorteile bei der Preiskalkulation
  • und haben zudem einen Imagegewinn durch effizienten Energieeinsatz

Startschuss zur besseren Energieeffizienz

Für den „Startschuss“ Anfang Mai durch Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva hatten sich zehn Betriebe angemeldet. In den kommenden 24 Monaten werden insgesamt fünf halbtägige Workshops und mindestens zwei Vor-Ort-Termine stattfinden. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen und die individuelle Beratung im Betrieb bilden das Kernstück des Programms.

„ÖKOPROFIT ist seit dem Start ein Erfolgsmodell mit Win-Win-Effekten“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette und führte weiter aus: „Das Programm unterstützt die teilnehmenden Unternehmen dabei, Ressourcen effizienter einzusetzen und die Produktions- und Betriebsabläufe weiter zu optimieren. Das zeigt sich auch darin, dass viele Beteiligte nach dem Einstiegsprojekt ihr Engagement im ÖKOPROFIT-Klub intensivieren. Der ökonomische Vorteil geht auch mit einem Gewinn für den Klimaschutz einher. Deshalb ist hervorragend, dass mit dem neuen Modul mit der Hilfe von enercity weitere Potenziale der Energieeffizienz erarbeitet werden.“

 „Das Thema Energieeffizienz ist ein schlafender Riese, der nur geweckt werden muss. Wir bei enercity wollen dies im Interesse unserer Kundinnen und Kunden tun. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist die günstigste, und diesen Mehrwert wollen wir für und mit unseren Kunden schaffen. In der Regel bieten große Unternehmen beste Voraussetzungen, umfangreiche Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung in Gang zu setzen. Durch die Vernetzung in ÖKOPROFIT-Energie bündeln wir Kräfte und stellen uns optimal dafür auf“, schildert enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva.  

Mit Unterstützung von enercity und dem Umweltberatungsunternehmen Arqum wird vertieft an der Verbesserung der Energieeffizienz von Betrieben gearbeitet. Ziel sind praxistaugliche Maßnahmen, die die Umwelt entlasten und gleichzeitig Energieverbrauch und -kosten sparen. Zugleich soll der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids reduziert werden. Unter dem Titel „ÖKOPROFIT-Energie Hannover in Kooperation mit enercity“ nimmt das Projekt auch an der „Initiative Energieeffizienznetzwerke“ teil, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit zahlreichen Verbänden auf den Weg gebracht hat. Bis 2020 sollen bundesweit 500 Firmennetzwerke gegründet werden.

Teilnehmer der aktuellen Runde

An der aktuellen Runde von ÖKOPROFIT-Energie nehmen teil: Körting Hannover AG, Kastens Hotel Luisenhof Marie Sdralek GmbH & Co. KG (Hannover), Kuntze und Burgheim Textilpflege GmbH (Hannover), Decoma (Germany) GmbH, Werk Modultec (Hannover), Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), AVENTICS GmbH(Laatzen), OTT GmbH Langenhagen, Zoo Hannover GmbH, aquaLaatzium Freizeit – GmbH (Laatzen), Hanomag Härtecenter GmbH (Hannover).

Anmeldungen sind noch möglich

Unternehmen, die noch in dieses Netzwerk einsteigen möchten, können sich bis zum 31. Mai bei Projektleiter Sven Weißenberg (Landeshauptstadt Hannover) anmelden.

Detaillierte Informationen finden Sie auch hier im Download.