Erfolgreich angesiedelter Glasfaserspezialist weiter auf Wachstumskurs

Datenpipelines aus Hannover

Der Breitband-Ausbau ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Gegenwart. Wegen des im Zuge der Digitalisierung rasant wachsenden Datenaufkommens wächst die benötigte Leistungsfähigkeit der Netze in noch schnellerem Tempo, als Politik und Telekommunikationsunternehmen Absichtserklärungen abgeben und Initiativen ausrufen können. Für die SOLI Infratechnik GmbH aus Hannover sind das gute Neuigkeiten. Der Glasfaserspezialist plant, installiert und wartet deutschlandweit Telekommunikationsnetze – und hat Hochkonjunktur.

Hannover, 09. Oktober 2017.

Erst im Frühjahr 2017 verkündete die von Verkehrsminister Dobrindt ins Leben gerufene „Netzallianz Digitales Deutschland“ das nächste große Ziel: Die „Zukunftsoffensive Gigabit-Deutschland“ sieht vor, bis 2025 flächendeckend Bandbreiten mit mehr als 1.000 Mbit/s zu ermöglichen. Insgesamt 100 Milliarden Euro wollen Bund und Industrie dafür investieren. „Dabei geht selbst der Ausbau auf eine flächendeckende Netzinfrastruktur mit 50 Mbit/s noch zu schleppend voran“, sagt York Weinem, Mitglied der Geschäftsleitung und Gesellschafter von SOLI Infratechnik. „Hinzu kommt: Aufgrund des rapiden Datenwachstums reicht das ursprüngliche Ziel eigentlich schon jetzt nicht mehr aus.“

© hannoverimpuls GmbH

Glasfaser hat Hochkonjunktur

Wichtigster Teil der Lösung sind Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetze, die effektiv und schnell verlegt werden müssen – die Spezialität der Firma, deren Kernteam bereits zuvor in den Niederlanden im FTTX-Geschäft aktiv war. „Wir können uns deswegen über volle Auftragsbücher freuen. Und auch die Perspektive ist ausgezeichnet“, so Weinem, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Partner Olivier Laarhuis in Deutschland aufgebaut und entwickelt hat. Als sowohl eingetragenes Tiefbau- als auch Elektro-Unternehmen kann SOLI Infratechnik als Generalunternehmer von der Planung über den Bau bis hin zur Wartung alles aus einer Hand anbieten. Die strukturierten Prozesse sind ISO-zertifiziert und garantieren einen hohen Qualitätsstandard. Auch dank direkter Verträge mit den Netzbetreibern wuchs das Unternehmen seit Gründung permanent, allein von 2016 auf 2017 um 50 Prozent. Auf über 70 Beschäftige hat sich der Glasfaser-Experte so bereits vergrößert – und sucht dringend mehr: „Wir wollen weiterhin wachsen und sind dafür ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, ob Elektriker, Monteur oder Projekt- und Bauleiter“, so Weinem.

Starke Argumente für den Standort Hannover

2014 gegründet kam SOLI Infratechnik im Zuge des von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls ausgelobten Ansiedlungswettbewerbs Plug&Work in die niedersächsische Landeshauptstadt. In dessen Rahmen werden Unternehmen zum Beispiel mit Büroflächen bei der Niederlassung unterstützt. „Als deutschlandweit aktives Unternehmens sprachen für Hannover als Standort natürlich die zentrale Lage und die ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Es hat sich bestätigt, dass wir von hier aus den deutschen Markt optimal erschließen können. Auch die Nähe zu den hier beheimateten großen Unternehmen und zum Wettbewerb haben sich als Vorteil erwiesen“, resümiert Weinem. „Mit entscheidend war außerdem das hilfreiche Engagement der Wirtschaftsförderung, sowohl beim Kontaktaufbau zu potenziellen Partnern und in die Verwaltung als auch bei der Suche nach Fachkräften.“

„Die Ansiedlung von SOLI Infratechnik ist eine echte Erfolgsgeschichte geworden – nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Hannover“, freut sich Dr. Adolf M. Kopp, Geschäftsführer von hannoverimpuls. „Der ITK-Branchenschwerpunkt Hannovers wurde durch die Kompetenz von SOLI Infratechnik im Breitbandausbau weiter gestärkt. Wichtig ist auch, dass zahlreiche attraktive Arbeitsplätze geschaffen worden sind – und weiterhin entstehen.“