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Hannovers Kultur- und Kreativwirtschaft weiter auf dem Vormarsch

Pressemitteilung

Seit vier Jahren unterstützt und vernetzt hannoverimpuls mit dem [kre|H|tiv] Netzwerk Hannover e.V. die Kultur- und Kreativschaffenden der Region Hannover. Mit Erfolg: [kre|H|tiv] hat sich mittlerweile zum größten Kreativnetzwerk Deutschlands entwickelt und stellte heute sein 300. Mitglied vor. Regionspräsident Hauke Jagau, Oberbürgermeister Stefan Schostok und hannoverimpuls-Geschäftsführer Dr. Adolf M. Kopp unterstützen auch künftig die Branche – unter anderem durch finanzielle Förderung der Netzwerkprojekte und weitere Räumlichkeiten für junge Kreativunternehmen.

Hannover, 20. Mai 2015.

Dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Hannover eine bedeutende Rolle spielt, zeigten im letzten Jahr die „Standort- und Erfolgsanalyse Kreativ- und Kulturwirtschaft in der Region Hannover“ oder auch die Ernennung zur „UNESCO City of Music“ deutlich. Mit 4.100 Unternehmen, 19.400 Erwerbstätigen und 2,4 Milliarden Euro Umsatz zählt man demnach zu den größten Branchen und ist wichtiger Arbeitgeber.

Seitdem hat sich die Zukunftsbranche von hannoverimpuls positiv weiterentwickelt. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das von hannoverimpuls initiierte [kre|H|tiv] Netzwerk Hannover e.V. Am heutigen Mittwoch haben Regionspräsident Hauke Jagau, Oberbürgermeister Stefan Schostok und hannoverimpuls-Geschäftsführer Dr. Adolf M. Kopp die weiteren Planungen der Wirtschaftsförderer für das Netzwerk vorgestellt.

Finanzierung ermöglicht Weiterentwicklung – 300. Mitglied begrüßt

Nachdem die Förderung des Netzwerks aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) im April dieses Jahres ausgelaufen ist und das Land Niedersachsen bislang noch keine neuen Förderrichtlinien veröffentlicht hat, wird hannoverimpuls die künftige Finanzierung vereinbarter Projekte aus eigenen Mitteln übernehmen. „Wir stellen bis Ende 2017 ein Projektbudget von bis zu 50.000 Euro pro Jahr für die Durchführung von Veranstaltungen, Qualifizierungsangeboten und Beratung zur Verfügung, um die Weiterentwicklung des Netzwerks zu sichern“, sagte Dr. Kopp.

Zu tun gibt es für die Projektverantwortlichen von [kre|H|tiv] genug: Die Events und Angebote werden von den Vereinsmitgliedern und vielen weiteren Kreativen rege genutzt – und offensichtlich geschätzt. Das Netzwerk ist deshalb weiter gewachsen und mittlerweile das größte Kreativnetzwerk dieser Art in Deutschland. Heute wurde das 300. Mitglied begrüßt: Die Musikerin Laura Diederich aus Sehnde, die aktuell ihr erstes Album „One“ veröffentlicht hat, auf Youtube zu den Shootingstars zählt und auch beim „Welcome H|♥|ME“-Song des Netzwerks im letzten Jahr mitwirkte.

Dass die junge Künstlerin aus der Musikbranche kommt, ist kein Zufall, denn die Musikwirtschaft ist nach der Software- und Gamesindustrie das zweitgrößte Teilsegment der hiesigen Kreativwirtschaft.

Mehr Platz für Kreative: Erweiterung der Halle 96

Das Projektbüro für die “UNESCO City of Music“ wird sich künftig in der HALLE 96 finden, dem Kreativzentrum von hannoverimpuls. Seit der Eröffnung im Mai 2012 ist es fester Bestandteil der kreativen Szene Hannovers, die Bandbreite der ansässigen Unternehmen ist groß: Auf über 3.000 Quadratmetern arbeiten dort 40 Unternehmen mit 100 Mitarbeitern, von der Designerin über Architekten, Webentwickler bis zu Filmemachern. Die Büroflächen des Zentrums sind zu 100 Prozent ausgelastet, aktuell sind nur noch zwei Werkstätten frei und der Bedarf an weiterem Platz vorhanden. „Mit der Halle 96 hat Hannovers kreative Gründerszene ihr Zentrum gefunden. Daher freuen wir uns, nun die Räumlichkeiten um eine zusätzlichen Etage erweitern zu können, um kreativen Gründerinnen und Unternehmen sowie weiteren kreativen Projekten Raum zu bieten“, so Regionspräsident Jagau. Auf mehr als 600 weiteren Quadratmetern stehen ab sofort 23 neue Büros für Jungunternehmen aus der Branche zur Verfügung.

Oberbürgermeister Stefan Schostok: „Die Initiativen und Projekte von kre|H|tiv, wie zum Beispiel die erfolgreiche „UNESCO City of Music“-Bewerbung, haben auch überregionale Strahlkraft und das Profil der Stadt als Kreativstandort bereits deutlich geschärft.“ hannoverimpuls-Geschäftsführer Dr. Kopp ergänzt: „Wir sind ganz aktuell als einer von 100 „Ausgezeichneten Orten 2015“ von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gewählt worden und zwar mit einem weiteren kre|H|tiv-Projekt: Mit dem #creativecoder{, einem einzigartigen Traineeprogramm für kreative Programmierer, haben wir es in die Auswahl der Orte, die Innovationen für eine digitale Welt vorantreiben, geschafft.“

kre|H|tiv-Vorstandsmitglied Karoline Eggert bedankt sich stellvertretend für das gesamte Netzwerk für die Wertschätzung und Unterstützung: „Wir freuen uns sehr, dass die Finanzierung des Vereins gesichert ist“, so Eggert. „Unser Ziel ist es jetzt, die Kreativen noch besser mit der Wirtschaft am Standort zu vernetzen.“ Dazu dient auch das Magazin [e|mil], das von den Mitgliedern des Netzwerkes ehrenamtlich produziert wurde und druckfrisch an den Regionspräsidenten und den Oberbürgermeister übergeben wurde.