Social Innovation Center

Social Innovation Center

Zweiter Demo Day innovativer Ideen

Präsentation der Ideen für soziale Geschäftsmodelle aus dem zweite Durchlauf des sozialen Entrepreneurship-Programms.

© Lutz Schütze

Papier aus Ananasresten, eine Litfaßsäule als Bildungsort, Unterstützung für Kita-Kräfte, Dog-Sharing für Seniorinnen und Senioren sowie Nachhaltigkeitsworkshops für Unternehmen: Fünf Teams haben sich Anfang Juni 2019 auf den Weg gemacht, ihre sozial innovativen Geschäftsideen im Rahmen des Gründungsprogramms des Social Innovation Centers zu entwickeln.

Am Montag, 30. September, 18 Uhr, präsentieren die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Geschäftsmodelle beim „Demo Day“ im Coworking- und Makerspace Hafven, Kopernikusstraße 14, 30167 Hannover. Projektträgerin des ESF-geförderten Modellprojekts ist die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover. „Das Social Innovation Center hat sich als Modellprojekt schon jetzt einen bundesweiten Ruf erarbeitet und dient anderen Kommunen als Vorbild für die Förderung von sozialem Unternehmertum“, betont Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz. Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldung unter socialinnovation@region-hannover.de wird gebeten.

Nach dem zweiten kommt der dritte Durchgang des Entrepreneurship-Programms

Mit der Präsentation der Geschäftsmodelle endet der zweite Durchlauf des sozialen Entrepreneurship-Programms. Das Projekt ist so erfolgreich, dass es einen weiteren Durchgang geben wird. Angehende Gründerinnen und Gründer können sich noch bis zum 31. Oktober 2019 mit ihrem Konzept für einen der fünf Plätze im Social Innovation Center bewerben. Die Bandbreite der möglichen Geschäftsideen ist vielfältig: Gefragt sind Innovationen für mehr Teilhabe und Inklusion am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft, für zugewanderte, langzeitarbeitslose oder ältere Menschen. Auch Kultur, Umweltschutz, Gesundheitswesen, Demokratieförderung, nachhaltiges Wirtschaften, Gleichstellung und Kinderbetreuung sind mögliche Bereiche, in denen neue Ansätze und Geschäftsideen gebraucht und gefördert werden. Informationen und Formulare zur Bewerbung finden interessierte Gründerinnen und Gründer auf www.denkdieweltneu.de.

Im November wählt eine Fachjury die besten Geschäftsideen aus. Kriterien sind unter anderem Relevanz des Problems, Neuigkeitswert der Idee, sozialer Mehrwert, das Ertragsmodell und das damit verbundene Marktpotenzial, Wettbewerb sowie vorhandene Kompetenzen im Team. Wer den Zuschlag erhält, dem bietet das Social Innovation Center ab dem 1. Dezember 2019 für vier Monate kostenfreie Arbeitsplätze im Hafven. In Kreativworkshops arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihrer Idee und tauschen sich dazu untereinander aus. Sie entwickeln ihre Geschäftsidee weiter, lernen alles Wichtige rund ums Thema Gründung und Geschäftsführung, Bedarfs- und Marktanalyse, Prototyping und Kundenakquise.

Das Social Innovation Center

Das Social Innovation Center hat das Ziel, Innovation und soziales Unternehmertum in der Region Hannover und Niedersachsen zu stärken. Es hilft, unternehmerische Konzepte zu entwickeln, um gesellschaftliche Probleme zu lösen. Sozial innovative Gründungskonzepte werden über ein mehrmonatiges, kostenloses Entrepreneurship-Programm begleitet und gefördert. Zum Angebot gehören zudem interdisziplinäre Zukunftsworkshops zur Ideenentwicklung für konkrete gesellschaftliche und sozialwirtschaftliche Herausforderungen.

Strategische Partnerin für Gründung und Entrepreneurship ist die Wirtschaftsentwicklungs­gesellschaft hannoverimpuls. Sitz und kreativer Umsetzungsort des Zentrums ist der Co-Working- und Makerspace Hafven in der Nordstadt von Hannover. Das Entrepreneurship-Center der Hochschule Hannover NEXSTER unterstützt in Gründungsfragen und veranstaltet Zukunftsworkshops mit dem Social Innovation Center. Die Landesinitiative Niedersachsen generationengerechter Alltag (LINGA) ist Initiatorin des Projekts und Partnerin aus dem Bereich Gesundheitswirtschaft. Weitere Partnerinnen und Partner sind das Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e. V., CIVILIA Hannover e. V., das Institut für Universal Design, PlatzProjekt e. V., Vincentz Network GmbH & Co. KG.