Breitbandausbau in der Region Hannover

"Weiße Flecken" werden reduziert

Trotz des kontinuierlichen Ausbaus moderner Breitband-Infrastruktur in den vergangenen Jahren, sind einige Gebiete in der Region Hannover weiterhin unterversorgt – so genannte „weiße Flecken“. Denn die Telekommunikationsdienstleister bauen leistungsfähige Breitbandnetze vor allem dort aus, wo es für sie wirtschaftlich tragbar ist. Dementsprechend sind dünner besiedelte Gebiete oft unzureichend versorgt.

Mit den von der Region Hannover eingeworbenen Fördermitteln des Bundes und des Landes in Höhe von insgesamt etwa 3,3 Millionen Euro sollen viele dieser Gebiete mit leistungsfähigen Breitbandnetzen und mindestens 50 Mbit pro Sekunde erschlossen werden. Die Region Hannover übernimmt den kommunalen Eigenanteil von rund 0,4 Millionen Euro.

Planung und weitere Projekte

Grundlage für den weiteren Ausbau ist das so genannte „Wirtschaftlichkeitslückenmodell“: die Region Hannover unterstützt die Telekommunikationsunternehmen mit einer Investitionsbeihilfe für den Fehlbetrag zwischen den Ausgaben (beispielsweise für Tiefbau, Installationen, Wartung) und den geplanten Einnahmen. Die Angebote der Unternehmen wurden bereits im Vorfeld für jedes Gebiet in einem umfangreichen Interessenbekundungsverfahren ermittelt und wurden in einer formalen Ausschreibung konkretisiert. Die Fertigstellung wird im Sommer 2018 erfolgen.

Von der Förderung profitieren mehr als 5.200 Haushalte in folgenden Kommunen:

  • Burgwedel: Heisterholz, Heidewinkel
  • Gehrden: Ditterke (teilweise), Northen (teilweise)
  • Isernhagen: Altwarmbüchen (teilweise), Farster Bauernschaft (teilweise)
  • Langenhagen: Maspe, Twenge, Kananohe, Evershorster Straße
  • Lehrte: Ramhorst
  • Neustadt a. Rbge.: Bevensen, Lutter (teilweise), Borstel (teilweise), Nöpke (teilweise), Eilvese (teilweise), Evensen, Welze, Luttmersen, Mandelsloh (teilweise), Warmeloh, Brase, Dinstorf, Niedernstöcken (teilweise), Hagen (teilweise), Scharnhorst, Schneeren (teilweise), Weißer Berg
  • Pattensen: Vardegötzen, Thiedenwiese
  • Ronnenberg: Linderte, Vörie, Ihme-Roloven
  • Sehnde: Köthenwald (teilweise), Klein Lobke
  • Springe: Eldagsen (teilweise), Boitzum, Holtensen, Wülfinghausen
  • Uetze: Dahrenhorst, Krausenburg (teilweise), Abbeile
  • Wennigsen: Waldkater, Argestorf, Steinkrug
  • Wedemark: Gailhof, Meitzer Busch, Siedlung an der Brelinger Straße, Siedlung Im Walde

Förderung

Der Breitbandausbau wird mit den Fördermitteln der Bundesregierung (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und des Landes Niedersachsen (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)  über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) unterstützt.


Publikationen


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Die Roboterfabrik verfolgt einen bundesweit einmaligen, integrierten Ansatz zur Ausbildung sog. "Robonatives", der in der Schule beginnt und an der Universität bzw. im Unternehmen fortgesetzt wird.

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Nachgefragt bei Investoren: Hannover punktet in allen Teilmärkten 

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Detaillierte Informationen und Kennzahlen zum Logistikstandort Region Hannover

Trends und Fakten 2017

Die wichtigsten Daten, Statistiken und Kennziffern zum Wirtschaftsstandort Region Hannover 2017

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Entwicklung des Gewerbeflächenverbrauchs und der Gewerbeflächenachfrage 2017

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Weiterbildung. Beratung. Information. Das Jahresprogramm 2017 der Koordinierungsstelle Frau und Beruf.

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Wirtschaftliche Entwicklung von 2005 bis 2015 – die Region Hannover im überregionalen Vergleich und Profile der regionalen Leitbranchen.

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Back2Job – Ingenieurinnen gesucht! Wiedereinstieg in Teilzeit mit betrieblicher Praxis und Besuch der Universität und Hochschule!