Life Sciences und Medizintechnik

Die Life Sciences werden das 21. Jahrhundert entscheidend prägen. Sie sind Ausgangspunkt und Treiber für zahlreiche Anwendungen in der Arzneimittelentwicklung, der chemischen Industrie, der Landwirtschaft und im Umweltschutz, wie auch in der Entwicklung neuartiger Medizinprodukte.
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Durch die Verknüpfung von Methoden der Biotechnologie mit der Informationstechnologie, den Materialwissenschaften, der Mikrosystemtechnik oder der Nanotechnologie eröffnen sich neue Herangehensweisen an Therapien und Produktentwicklungen.   

Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in der Region Hannover aus den Bereichen Life Sciences und Medizintechnik zeichnen sich durch einen hohen Grad an transdisziplinärer Vernetzung aus.

In den Schwerpunktbereichen Infektion, regenerative Medizin, Transplantationsmedizin und Biomedizintechnik sind in den letzten Jahren aus Forschungsverbünden heraus translationale Forschungszentren entstanden, aus denen Ideen der Grundlagenforschung in Form von Spin-offs oder Auslizensierungen bis an den Markt geführt worden sind. Jüngst neu entstandene Einrichtungen sind beispielsweise:

Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe(BMWZ): Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe aus NaturstoffenTwincore: Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Forschung zu Diagnostik und Therapie von InfektionenResearch Center for Emerging Infections and Zoonoses(RIZ): ZoonoseforschungClinical Research Center (CRC): Phase I und II StudienzentrumNiedersächsisches Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung(NIFE): Entwicklung biologischer, biofunktionalisierter und infektionsresistenter Implantate

Neben den Biowissenschaften und der Medizin sind in diesen Zentren auch die Mikrosystemtechnik, Nanotechnologie, optische Technologien, Informationstechnologien und Materialwissenschaften integriert. Partner in diesen Zentren sind die Hannoveraner Universitäten, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Leibniz Universität Hannover (LUH), die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (FhG ITEM).

Neben diesen Zentren haben sich Unternehmen und Strukturen entwickelt, die die Wertschöpfungskette in der Entwicklung von Medikamenten und Medizinprodukten von der Idee über die präklinische Testung in-vitro und in-vivo, sowie die klinische Prüfung und Bewertung bis zum Einsatz am Patienten begleiten.

Ziel von hannoverimpuls ist es, die bestehenden Verknüpfungen der wissenschaftlichen Partner mit regionalen, nationalen und internationalen Unternehmen voranzutreiben, um Innovationen aus der Wissenschaft in Produkte und neue Unternehmen zu überführen.

Ein wichtiger Baustein im Bereich der regionalen Gesundheitsversorgung und -förderung ist das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Hannover e. V. Ziel des Vereins ist die Verbesserung und Vernetzung des Gesundheits- und des Versorgungsmanagements sowie die Gesundheitsförderung.

hannoverimpuls setzt dabei schwerpunktmäßig auf:

die Unterstützung von Ausgründungen und Hilfe bei der Geschäftsmodellentwicklungdie Vernetzung mit akademischen, (prä-)klinischen oder industriellen Partnern, um Wachstum und Innovation von Unternehmen zu unterstützenUnterstützung von Unternehmen bei der Expansion in andere Länder oder Eintritt in den deutschen MarktUnterstützung bei der Akquisition von Fördermitteln und bei der Unternehmensfinanzierungdie Verknüpfung der Akteure in spezifischen BranchennetzwerkenInitiierung von Kooperationen über branchenspezifische Veranstaltungen 

Kontakt

hannoverimpuls
Cornelia Körber
Projektleiterin Branchenentwicklung
hannoverimpuls GmbH
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Dr. Andreas Müller
Projektleiter Branchenentwicklung
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