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Best practices Interkulturell

Die Überwindung bürokratischer Hürden, die Bedeutung der Familie und die passende Finanzierung: In kurzen Interviews sprechen Selbständige über ihre Erfahrung mit Gründung Interkulturell.

Einfach fROH, Julia Ryvkina

Was waren die größten Hürden im Gründungsprozess?

Die größte Hürde für mich war die Bürokratie. Ich konzentriere mich auf die Herstellung und den Vertrieb von roh-veganen Lebensmitteln – um die Genehmigung zu bekommen, sollte ich zuerst nachweisen, dass ich Konditormeisterin bin. Das konnte ich aber glücklicherweise bald klären, da mein Angebot ja in eine ganz andere Richtung geht.

Wer oder was hat Ihnen im Gründungsprozess am meisten geholfen – und wie?

Familie und Freunde waren eine große Unterstützung für mich. Sie haben mich motiviert, oder mir auch mal klar ihre Meinung gesagt. Außerdem hat es mir geholfen, wenn ich meine Speisen irgendwo präsentieren konnte. Das positive Feedback hat mich weiter angespornt.

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Welchen Weg der Finanzierung haben Sie eingeschlagen?

Ich habe mich ausschließlich durch eigene Mittel finanziert. Jetzt muss ich allerdings planen, wie es in Zukunft weitergehen soll.

Inwiefern gab es im Gründungsprozess Rückschläge, die ein Umdenken erfordert haben oder an denen Sie gewachsen sind?

Bis auf das Problem mit der Genehmigung bin ich von Rückschlägen bislang glücklicherweise verschont geblieben. Man muss sich aber darauf einstellen, dass es schwierige Situationen geben wird. An deren Lösung kann man jedoch wachsen.

Wie, würden Sie sagen, profitieren Sie als Gründerin von Ihrer interkulturellen Kompetenz?

Ich kann nicht sagen, dass ich in irgendeiner Form davon profitiert hätte. Ich produziere und verkaufe vegane Rohkost – da gab es keine Berührungspunkte.

 


Agentur Sprachkultur, Vardanush Gevorgyan

Was waren die größten Hürden im Gründungsprozess?

Für mich waren das vor allem mentale Hürden: Schaffe ich das? Kann ich mir das leisten? Ich habe mir dann aber klar gemacht, dass im Grunde nichts dagegen spricht, und habe einfach losgelegt.

Wer oder was hat Ihnen im Gründungsprozess am meisten geholfen – und wie?

Zum einen war das meine Familie, die mich unterstützt und mir Kraft gegeben hat. Auch Freunde und Bekannte haben mich auf meinem Weg begleitet sowie einige Leute, die ich beim Netzwerken getroffen habe. Es gab aber auch Menschen, die gegen mein Vorhaben waren und versucht haben, mich davon abzubringen. Letztendlich hat mich das aber nur noch mehr darin bestärkt, meinen Weg zu gehen, insofern haben mir auch diese Leute geholfen. Heute kann ich sagen, dass ich einfach die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt kennengelernt habe.

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Welchen Weg der Finanzierung haben Sie eingeschlagen?

Ich habe damals alles selbst gestemmt. Mit meinem heutigen Wissensstand würde ich vielleicht die eine oder andere Sache anders machen und mir Unterstützung suchen.

Inwiefern gab es im Gründungsprozess Rückschläge, die ein Umdenken erfordert haben oder an denen Sie gewachsen sind?

Rückschläge gab es bisher zum Glück keine. Aber ich bin auch so an meinen Herausforderung gewachsen und habe mich weiterentwickelt. Das gehört einfach dazu.

Wie, würden Sie sagen, profitieren Sie als Gründerin von Ihrer interkulturellen Kompetenz?

Ich kann nicht sagen, dass ich direkt davon profitiere. Ich habe zwar armenische Wurzeln, bin aber in Deutschland aufgewachsen und auch hier zu Hause. Meiner Meinung nach geht es auch eher um das, was man ausstrahlt, und um die Person, die man ist. Allerdings erreichen mich inzwischen immer öfter Anfragen zu interkulturellen Trainings. Die bieten wir jetzt seit April dieses Jahres offiziell an.


Tab-Polsterei, Alexander Tokmakov-Adler

Was waren die größten Hürden im Gründungsprozess?

Für mich war es das „Zusammenraufen“. Sich selbstständig zu machen, ist immer auch mit Risiken verbunden, zum Beispiel bei der Finanzierung. Ich musste mich erst aufraffen und den Schritt wagen.

Wer oder was hat Ihnen im Gründungsprozess am meisten geholfen – und wie?

Ich habe sehr viel Unterstützung durch meine Eltern und meine Frau bekommen, sei es finanziell, emotional oder auch, indem sie tatkräftig dabei geholfen haben, die Werkstatt einzurichten. Ohne den Rückhalt, den sie mir gegeben haben, wäre das Gründen so gut wie unmöglich gewesen. hannoverimpuls hat mir auch geholfen. Dort habe ich mir viel Wissen aneignen können.

Welchen Weg der Finanzierung haben Sie eingeschlagen?

Ich habe alles aus eigener Kraft beziehungsweise mithilfe meiner Familie geschafft.

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Inwiefern gab es im Gründungsprozess Rückschläge, die ein Umdenken erfordert haben oder an denen Sie gewachsen sind?

Ich habe mir einige Dinge etwas leichter vorgestellt, gerade, was Behörden angeht. Inzwischen weiß ich, dass es auch immer mal Probleme mit Kunden geben kann. Manchmal muss man sehr lange auf sein Geld warten, das kann gerade kleine Betriebe stark belasten. Aber Schwierigkeiten und Herausforderungen gibt es immer wieder, damit muss man als Unternehmer einfach umgehen können.

Wie, würden Sie sagen, profitieren Sie als Gründerin von Ihrer interkulturellen Kompetenz?

Ich habe Geschäftsbeziehungen nach Spanien, Italien und Osteuropa, die teilweise durch meine Familie entstanden sind. Aber eben nicht nur. Wichtig ist vor allem, dass man die Sache richtig angeht. Aber das ist nicht unbedingt nur eine Frage der interkulturellen Kompetenz.