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Arbeitsmarkt
Region Hannover
Arbeitslosigkeit
Der hannoversche Arbeitsmarkt ist geprägt von den gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen.
Weiterhin hohes Niveau an Arbeitslosigkeit - angespannte Situation bei den jüngeren Erwerbspersonen.
Während der Corona-Pandemie kam es zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahl in der Region Hannover − dessen Niveau weiterhin Bestand hat. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung im Jahr 2022 steigen die Arbeitslosenzahlen und -quoten (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnittswerte) weiter an.
- Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) stieg im dritten Jahr in Folge erkennbar und liegt mit 4.700 deutlich über dem Vorkrisenwert von 2019 (3.600). Die Jugendarbeitslosenquote liegt bei 7,0 Prozent (2019: 5,6 %).
- Wenngleich der Anteil der arbeitslosen Frauen an allen Arbeitslosen weiterhin rückläufig ist (43,9 %), nimmt deren Zahl weiterhin stetig zu. Die Arbeitslosenquote der Frauen liegt bei 7,6 Prozent (2019: 5,9 %).
- Nach einer leichten Entspannung in den Jahren 2022 und 2023 stieg die Zahl der arbeitslosen Männer in den Jahren 2024 und 2025 stark an. Die Arbeitslosenquote der Männer liegt mit 8,6 Prozent gegenwärtig auf einem hohen Niveau (6,8 % in 2019).
- Die Zahl der arbeitslosen Ausländer vergrößerte sich mit Beginn der Corona-Pandemie überproportional. Wenngleich auf einem hohen Niveau verbleibend (20,5 %), war in den Jahren 2024 und 2025 allein die Arbeitslosenquote der Ausländer rückläufig.
- Die Zahl der Langzeitarbeitslosen erreicht 2025 einen Höchststand innerhalb der vergangenen 10 Jahre. Die Langzeitarbeitslosenquote steigt auf 3,4 Prozent und liegt damit auf demselben Niveau wie im Jahr 2015.