Beschäftigung nach Berufen

Die Unternehmen am Wirtschaftsstandort Region Hannover bieten vielfältige Berufsmöglichkeiten und hervorragende Arbeitsbedingungen.

Die Bedarfe einzelner Berufen und Berufsgruppen in den Branchen verändern sich im Zuge des wirtschaftlichen Entwicklungsprozesses. Das Aufgabenspektrum und die Tätigkeitsfelder eines Berufes wandeln sich mit den wechselnden Anforderungen fortlaufend.

Das jahresdurchschnittliche Wachstum bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten lag in den vergangenen 10 Jahren lag bei 1,4 Prozent; von 2024 auf 2025 jedoch bei nur noch 0,9 Prozent. Die konjunkturelle Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsabschnitten spiegelt sich zu Teilen in der Beschäftigtenentwicklung in den Berufen wider.

 

Naturwissenschaftlich-technische Berufe mit deutlichem Beschäftigtenzuwachs

Ein Blick auf die 36 Berufshauptgruppen (BHG) nach der sogenannten Berufsfachlichkeit der ausgeübten Tätigkeit zeigt, dass von 2024 auf 2025 insbesondere die naturwissenschaftlich-technische Berufshauptgruppen überdurchschnittliche Wachstumsraten der SV-Beschäftigtenzahl aufweisen. Hierzu zählen u.a.

  • Mathematik-, Biologie-, Chemie-, Physikberufe (+7,1 %),
  • Informatik- und andere IKT-Berufe (+4,6 %),
  • Geologie-, Geografie-, Umweltschutzberufe (+3,7 %), sowie
  • Mechatronik-, Energie- u. Elektroberufe (+2,4 %).

Darüber hinaus verzeichnen „Berufe in Recht und Verwaltung“ (+2,7 % auf 23.800 SvB) sowie „Finanzdienstleistungen, Rechnungswesen, Steuerberatung“ (+3,2 % auf 33.200 SvB) ebenso eine deutliche Beschäftigtenzunahme. Innerhalb der für die Region Hannover so bedeutsamen Gesundheitsbranche verbuchen die „medizinischen Gesundheitsberufe“ (+2,9 % auf 48.800 SvB) sowie „nicht-medizinischen Gesundheitsberufe“ (+3,4 % auf 15.800 SvB) einen großen Beschäftigungsanstieg.

Im vergangenen Jahr besonders stark betroffen von einem Beschäftigungsrückgang waren hingegen die Berufshauptgruppen „Metallerzeugung,-bearbeitung, Metallbau“ (-17,0 % auf 8.300 SvB), „Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe“ (-2,7 % auf 24.900 SvB), sowie „Hoch- und Tiefbauberufe“ (-3,6 % auf 7.500 SvB).

Eine Erholung zeigt sich in der Berufsgruppe der „Lehrtätigkeiten an allgemeinbildenden Schulen“ (+18,0 %), die im Jahr zuvor noch einen besonders starken Beschäftigungsrückgang verzeichnet hatten.

 

 

 

 

Anteiliger Rückgang bei Fachkräften

Das Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeiten hat sich in den vergangenen fünf Jahren stark gewandelt. Einerseits lag das SV-Beschäftigungswachstum von Expert*innen (+2,3 %) und Spezialist*innen (+3,6 %) jeweils weit über der durchschnittlichen Beschäftigungsentwicklung (+1,1 %), andererseits stieg zugleich auch die Beschäftigtenzahl mit einer Helfertätigkeit um 2,6 Prozent. Die Entwicklung der Fachkräfte ist mit -0,3 Prozent sogar rückläufig. In der Folge fiel der Beschäftigtenanteil von Fachkräften im Zeitraum 2020 bis 2025 um knapp 4 Prozentpunkte.

 

 

 

 

Hinweis: Weitere Informationen zur Zusammensetzung der Berufsaggregate finden Sie in den Regionalreports der Bundesagentur für Arbeit. Das Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeiten ist ungleich des beruflichen Bildungsabschlusses.

 

Zuletzt aktualisiert: 01/2026
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