Ökoprofit Hannover

Worum geht es bei Ökoprofit Hannover?

Über Ökoprofit

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Kooperation zwischen Kommune und Wirtschaft

ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Kommunen, der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover sowie den dort ansässigen Betrieben, das sich inzwischen weltweit einen Namen gemacht hat. ÖKOPROFIT® steht für ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik. In der Stadt Hannover wurde es im Rahmen der lokalen Agenda 21 im Jahre 1999 eingeführt.

Mit Netzwerkarbeit zu betrieblicher Innovation und Nachhaltigkeit
In der Stadt und der Region Hannover ist das Projekt ÖKOPROFIT inzwischen zu einer etablierten Innovations- und Kommunikationsplattform für die Beteiligten in Betrieben und Verwaltungen geworden. Die Einsteigerrunde begann im Oktober 2013, die Klubrunde

im September 2013. Nach erfolgreichem Abschluss des Jahresprogramms haben auch die diesjährigen Einsteiger die Chance zum Klub dazuzustoßen. In beiden Modulen – Einsteiger und Klub – finden sich die Teilnehmer regelmäßig zu gemeinsamen Workshops zusammen, in denen ein intensiver Austausch über sinnvolle Optimierungen in den Produktions- und Betriebsabläufen stattfindet. Bei der Beratung und Begutachtung in den Betrieben stößt ÖKOPROFIT betriebsinterne Kommunikations- und Netzwerkprozesse an, durch die eine konkrete Identifikation von Verbesserungsmaßnahmen und deren nachhaltige Implementierung überhaupt erst ermöglicht werden. Damit daraus jeweils eine betriebsweite Praxis und Akzeptanz erwächst, entwickeln die Betriebe häufig neue externe Netzwerke und öffentlichkeitswirksame Aktivitäten. Solche Aktivitäten und Zusammenarbeiten informieren und motivieren die Beschäftigten. Gleichzeitig wird das betriebliche Handeln durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern auch in einen größeren nationalen oder sogar globalen Zusammenhang gestellt. Ökologische und soziale Belange werden so für alle Beteiligten erfahrbar.

Auf jeder Stufe sind es die Netzwerke, die neue Prozesse verstetigen, neue Ideen implementieren und den Anstoß zur Verbesserung kontinuierlich wach halten. Nicht ohne Grund legen die ehemaligen Teilnehmer so einen großen Wert darauf, auch nach der intensiven Arbeits- und Beteiligungsphase im Einsteigerjahr durch die Mitgliedschaft im ÖKOPROFIT-Klub Teil dieses neuen Netzwerks zu bleiben. Die Stadtwerke Hannover, die üstra AG, die Volkswagen AG Nutzfahrzeuge, die Columbian Carbon Deutschland GmbH, die ACTEGA Terra GmbH, NOWEDA eG und Ricoh Deutschland GmbH sind als bereits zertifizierte Betriebe nach EMAS bzw. ISO 14001 dazu gestoßen, um sich dem Netzwerk anzuschließen. Diese Vernetzung und der von externen Beratern moderierte Erfahrungsaustausch haben für die Betriebe einen Wert weit über den konkreten, praktischen Nutzen des ÖKOPROFIT-Einsteigerprogramms hinaus. ÖKOPROFIT in der Region Hannover erfüllt in bester Weise Ziele der Agenda 21 und die Anforderung der UN-Dekade zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Auch nach 15 Jahren bleibt ÖKOPROFIT ein wichtiger Baustein zur nachhaltigen Entwicklung in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover.

Gemeinsame Workshops und individuelle Beratung der Betriebe

ÖKOPROFIT besteht aus mehreren Modulen, von denen in der aktuellen Runde (2013/2014) das Einsteiger-Programm (Basisprogramm) und der ÖKOPROFIT-Klub durchgeführt wurden.

Allen Modulen gemeinsam ist, dass regelmäßige gemeinsame Workshops mit Fachvorträgen, Erläuterung der praxisnahen Arbeitsmaterialien und Zeit für den Erfahrungsaustausch mit der individuellen Beratung der teilnehmenden Betriebe vor Ort verzahnt werden. Erfahrene UmweltberaterInnen bzw. IngenieurInnen der Unternehmen Wessling und Arqum besuchten die Unternehmen während des Programms regelmäßig zu halbtägigen Einzelberatungen, um sie bei der Bestandsaufnahme, Schwachstellenanalyse und Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen im Rahmen des Umweltprogramms zu unterstützen. So erhielten die Betriebe zum Teil erstmalig einen Überblick über ihre umweltrelevanten Daten und gewannen an Rechtssicherheit, indem mit dem/der BeraterIn die Einhaltung von Grenzwerten, rechtlichen Vorschriften und Handlungspflichten geprüft wurde.