Nominierte - 23. Durchlauf

Wir präsentieren Euch die Nominierten des 23. Durchlaufs

Kategorie "Hottest Innovation"

LIGARO – Kleben ohne Erdöl und Schadstoffe

Ob im Holzbau, in Möbeln oder Verpackungen: Klebstoffe sind unverzichtbar – und bislang fast immer erdölbasiert und gesundheitlich problematisch. LIGARO stellt dieses Grundprinzip infrage. Das Startup entwickelt fossilfreie und ungiftige Klebstoffe für die Holzindustrie und bietet damit eine echte Alternative zu konventionellen Produkten, die häufig Schadstoffe wie Formaldehyd enthalten.

Die von LIGARO entwickelte Lösung verbindet Nachhaltigkeit mit hoher mechanischer Leistungsfähigkeit. Damit adressiert das Unternehmen einen zentralen Zielkonflikt der Branche: ökologische Verantwortung, ohne Abstriche bei Stabilität, Wasserfestigkeit oder industrieller Verarbeitbarkeit. Einsatzfelder sind unter anderem der Holzbau sowie die Möbel- und Verpackungsindustrie.

Die Idee geht auf Gründerin Florentine Adam zurück. Schon früh arbeitete sie intensiv mit Holz und baute eigene Holz-Surfbretter. Was sie dabei immer wieder störte, war der Einsatz giftiger Klebstoffe bei hochbelasteten und wasserfesten Verbindungen. Da es keine nachhaltige Alternative gab, entschied sie sich, selbst eine zu entwickeln. Heute arbeitet sie gemeinsam mit einem vierköpfigen Gründungsteam und zwei frühen Mitarbeitenden an der Umsetzung.

Aktuell befindet sich LIGARO in der Gründungsphase und wird durch das EXIST-Gründungsstipendium gefördert. Die Grundrezeptur ist bereits entwickelt, zwei Patente sind eingereicht und ein eigenes Labor wurde aufgebaut. Erste Kooperationen mit Unternehmen aus der Holz- und Baustoffbranche bestehen, mehrere potenzielle Kunden haben bereits Absichtserklärungen unterzeichnet. In Pilotprojekten werden die Klebstoffsysteme derzeit in realen Anwendungen getestet und weiter optimiert – etwa für Spanplatten oder Dämmstoffe. Ein zentrales Entwicklungsprojekt entsteht in Zusammenarbeit mit einem Fraunhofer-Institut.

Ein Gewinn im Startup-Impuls-Gründungswettbewerb würde LIGARO dabei helfen, die Produktentwicklung weiter zu beschleunigen, das Netzwerk auszubauen und die Zusammenarbeit mit Forschung und Industrie strategisch zu vertiefen.

 

Kontakt:
LIGARO
Joana Kappes (Finanzierung, Strategie)
Florentine Adam (Entwicklung, Gründungsidee)
Tel.: +49 1578 9060017 (Joana Kappes, WhatsApp)
Tel.: +49 1578 2949230 (Florentine Adam)
E-Mail: joana.kappes@ligaro.org
Website: ligaro.org


 

AddiSol – Bauen mit Sonnenlicht

Wüstensand gibt es im Überfluss, Sonnenlicht ebenso. Was bislang fehlte, war eine Technologie, die beides für nachhaltiges Bauen nutzbar macht. Genau hier setzt AddiSol an: Das Startup entwickelt den weltweit ersten klimaneutralen, mineralischen und wasserfesten Wandbaustein, hergestellt ausschließlich aus Wüstensand und konzentriertem Sonnenlicht.

Damit adressieren die Gründer Florian Fiedler und Jens Arend ein zentrales Problem der Bauwende: Während nachhaltige Konzepte längst existieren, scheiterte ökologisches Bauen bislang oft an einem wirklich klimaneutralen, steinernen Baustoff. AddiSol will diese Lücke schließen – mit einem Verfahren, das wetterunabhängig, reproduzierbar und skalierbar ist.

Die Idee entstand aus der Praxis: Als Energieeffizienzberater und Klimaschutzmanager stieß Florian Fiedler immer wieder an dieselbe Grenze. Mit der aktuellen Laborentwicklung auf Basis von Laser-Technologie arbeitet das Team nun daran, neue Standards für ressourcenschonendes Bauen zu setzen und natürliche Rohstoffe konsequent zu nutzen.

Noch ist AddiSol nicht am Markt. Der Fokus liegt auf Produktentwicklung, Maschinenausstattung und Werkstoffprüfung – mit dem Ziel eines Markteintritts spätestens 2028. Bereits heute bestehen Kontakte zum Baustoffhandel, zu ökologisch orientierten Bauträgern sowie zu Architekt*innen und Endkund*innen, die früh in die Materialwahl eingebunden wurden. Kooperationsgespräche laufen, erste Anwendungen im größeren Maßstab werden vorbereitet. Ein Gewinn würde direkt in die Weiterentwicklung fließen – in Material, Maschinen und die Validierung der Umwelteffizienz.

Kontakt:
AddiSol
Florian Fiedler
Tel.: +49 174 1511787
E-Mail: addisol@mail.de
Website: projekt-addisol.de

 

 

Kategorie "Next Mittelstand"

Blattwerk UG – Wenn Windräder zu Möbeln werden

Was passiert mit einem Windrad, wenn es ausgedient hat? Während Stahl und Beton längst recycelt werden, galten Rotorblätter bisher als Problemfall der Energiewende. Blattwerk UG dreht diese Logik um – und macht aus dem vermeintlichen Abfall ein Design-Statement.

Das Startup verlängert den Lebenszyklus ausgedienter Rotorblätter lokaler Windkraftanlagen, indem es sie zu hochwertigem Mobiliar für den öffentlichen und privaten Raum verarbeitet. Konferenztische, Gartenliegen oder individuelle Möbelstücke entstehen aus einem Material, das bislang als nicht recycelbar galt. Upcycling wird hier nicht zur Notlösung, sondern zur gestalterischen Haltung.

Der Impuls kam aus einem konkreten Anlass: Nach dem Rückbau der Windkraftanlage „Beate“ im Raum Hannover stellten die Gründer fest, dass ausgerechnet die Rotorblätter keine sinnvolle Anschlussnutzung hatten. Blattwerk wollte das ändern – pragmatisch, regional und mit einem klaren Anspruch an Design und Qualität. Erste Projektideen, etwa die Ausstattung eines Hotels mit Möbeln aus Rotorblättern, zeigen bereits heute das gestalterische und wirtschaftliche Potenzial des Ansatzes.

Gegründet im Juni 2025 steht Blattwerk aktuell am Markteintritt. Der Fokus liegt auf der Skalierung der Produktion, dem Aufbau neuer Kooperationen sowie auf Messeauftritten und Netzwerkpartnerschaften. Mehrere Kundenprojekte befinden sich bereits in Planung. Das dreiköpfige Gründerteam vereint Kompetenzen aus Produktdesign, Maschinentechnik und Prozessmanagement.

Ein möglicher Gewinn würde direkt in die Weiterentwicklung fließen: in die Ausstattung der Werkstatt, Unterstützung bei der Lackierung für höchste Oberflächenqualität sowie in gezieltes Marketing und Messeauftritte – als nächster Schritt auf dem Weg von der Idee zur etablierten Marke für nachhaltiges Design.

Kontakt:
Blattwerk UG
Kevin Faeseler
Tel.: +49 151 46611402
E-Mail: info@blattwerkdesign.com
Website: blattwerkdesign.com


 

Exersight – Wenn die Kamera mittrainiert

Falsche Ausführung, Überlastung, Frust statt Fortschritt – viele Trainingsverletzungen entstehen nicht aus mangelndem Willen, sondern aus fehlendem Feedback. Exersight will genau diese Lücke schließen. Das Startup entwickelt ein KI-basiertes Kamerasystem für Fitnessstudios, das Training nicht nur dokumentiert, sondern intelligent begleitet.

Das System erfasst vollautomatisch die Trainingsaktivität von Mitgliedern und analysiert Bewegungsabläufe in Echtzeit. Trainerinnen und Trainer erhalten präzise Daten zur Übungsausführung, Mitglieder nachvollziehbares Feedback zu Technik, Fortschritt und Trainingszielen. Fehler lassen sich früh erkennen, Verletzungen vermeiden und Trainingserfolge messbar machen – ohne zusätzlichen Zeitaufwand im Studioalltag.

Die Idee zu Exersight entstand aus eigener Erfahrung: Co-Founder Thomas Bahne suchte nach mehreren Verletzungen im Krafttraining nach einer Lösung, die gezielte Trainingsoptimierung mit objektiver Analyse verbindet. Was ihm selbst fehlte, entwickelte er gemeinsam mit Jonathan Aechtner zu einem digitalen Assistenzsystem für Trainer und Studios.

Seit April 2025 arbeitet das Gründerteam – Thomas Bahne (CEO) und Jonathan Aechtner (CTO) – an der Entwicklung des Prototyps. Aktuell entsteht das System in Kooperation mit ELAN Fitness, einem Pilotstudio mit angeschlossener Physiotherapie. Eine weitere strategische Partnerschaft besteht mit der milongroup, einem Hersteller digitaler Trainingsgeräte. Die Präsentation des MVP ist für die Fachmesse „Fithera“ geplant, der Markteintritt soll Ende 2026 folgen.

Ein mögliches Preisgeld würde Exersight gezielt für den nächsten Wachstumsschritt einsetzen: für eine fokussierte Marketingkampagne rund um die Fachmesse, für die Anschaffung der benötigten Hardware sowie für die frühe Betreuung erster – auch internationaler – Kunden. Ziel ist es, bereits zum Marktstart tragfähige Vertriebsstrukturen aufzubauen.

Kontakt:
Exersight
Thomas Bahne
Tel.: +49 1525 7646848
E-Mail: thomas@exersight.com
Website: exersight.com

 

 

Kategorie "Highest Impact"

Bonbana – Modest Fashion ohne Kompromisse

Modest Fashion steht für Mode, die bewusst weniger Haut zeigt, mehr Bewegungsfreiheit bietet und den Alltag von Frauen ernst nimmt – ohne auf Stil, Qualität oder Design zu verzichten. Bonbana greift diesen internationalen Ansatz auf und denkt ihn neu: als funktionale, hochwertige Alltagsmode für Frauen mit unterschiedlichen Lebensstilen und kulturellen Hintergründen.

Seit dem Markteintritt Mitte 2025 findet die Marke internationale Resonanz. Bereits heute erreicht Bonbana Kundinnen aus Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. Im Mittelpunkt stehen Produkte, die zurückhaltend geschnitten, vielseitig kombinierbar und alltagstauglich sind – nicht als modisches Statement, sondern als selbstverständliche Wahl für Frauen, die selbst entscheiden, wie sie sich kleiden möchten.

Gegründet wurde Bonbana von Yad M. Ismail, die die Marke aktuell als Einzelgründerin führt. Perspektivisch ist der Aufbau eines frauengeführten Teams gemeinsam mit ihren Schwestern geplant. Die Gründerin bringt internationale Marketing-Erfahrung, einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund sowie berufliche Stationen in Dubai, Ägypten und Schottland ein – Kompetenzen, die Bonbana von Beginn an global ausrichten.

Der Fokus liegt jetzt auf dem Ausbau des Produktportfolios und der gezielten internationalen Markenentwicklung. Bonbana versteht Modest Fashion dabei nicht als Nische, sondern als wachsenden Markt mit gesellschaftlicher Relevanz – für mehr Vielfalt, Alltagstauglichkeit und Selbstbestimmung in der Mode.

Ein möglicher Gewinn im Wettbewerb würde direkt in neue Kollektionen, die Weiterentwicklung der Produkte und den Ausbau der internationalen Reichweite investiert.

Kontakt:
Bonbana
Yad M. Ismail
Tel.: +49 1556 3779226
E-Mail: info@bonbana.com
Website: bonbana.com


 

SmaWo – Solarstrom für jedes Zuhause im Mehrfamilienhaus

Solarenergie im Mehrfamilienhaus gilt als kompliziert: bürokratisch, rechtlich anspruchsvoll und für viele Vermieter wenig attraktiv. SmaWo will das ändern – und denkt Photovoltaik konsequent vom Wohnen her.

Das Unternehmen stattet jede Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit einer eigenen, vollwertigen Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher und intelligentem Messsystem aus. Die Technik wird gemeinsam mit der Wohnung vermietet – vergleichbar mit einer Einbauküche. Stromverkauf, Abrechnungsmodelle oder komplexe Mieterstromkonstruktionen entfallen. Das Ergebnis ist ein rechtssicheres, einfaches System, das Nachhaltigkeit erstmals unkompliziert in die Vermietung integriert – mit Vorteilen für Mieter, Vermieter und Umwelt.

Die Idee entstand aus dem Alltag: Immer wieder stießen die Gründer im privaten Umfeld auf die hohen Hürden klassischer Photovoltaiklösungen im Mehrfamilienhaus. Was fehlte, war ein Modell, das praktikabel, wirtschaftlich und skalierbar ist. Aus einer Diskussion fernab von Büro und Whiteboard entwickelte sich Ende 2024 ein Konzept mit klarer Marktrelevanz.

Der Markteintritt erfolgte im Mai 2025 auf der Real Estate Arena in Hannover, wo SmaWo das Modell erstmals vor potenziellen Kunden präsentierte und weiterentwickelte. Die formale Gründung folgte im Juni 2025. In den Monaten danach lag der Fokus bewusst auf dem strukturellen Aufbau des Unternehmens – von strategischen Partnerschaften über interne Prozesse bis hin zu operativen Grundlagen. Nun stehen die nächsten Schritte an: erste Leuchtturmprojekte, Teamaufbau, gezielte Neukundenakquise und die Marktdurchdringung in Niedersachsen.

Besonders relevant sind aktuell Projekte mit großen Wohnungsgenossenschaften sowie Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben im Raum Hannover. Auch 2026 wird SmaWo wieder auf der Real Estate Arena vertreten sein.

Das Gründerteam besteht aus fünf Personen mit vier Beteiligungsgesellschaften und vereint ein breites, interdisziplinäres Kompetenzspektrum – von IT und Projektierung über Beschaffung und Finanzen bis hin zur Baustellenumsetzung. Unterstützt wird das Team inzwischen von weiteren Fachkräften, unter anderem aus Data Science, Marketing und Projektmanagement.

Ein möglicher Gewinn würde gezielt in die Präsenz auf der Real Estate Arena 2026, die Leadgenerierung sowie in den weiteren Teamaufbau investiert – insbesondere zur Stärkung der operativen Umsetzung und Governance. Ziel ist es, die Energiewende dorthin zu bringen, wo sie bislang kaum ankommt: in die Mehrfamilienhäuser.

Kontakt:
SmaWo GmbH
Cedric Sievert
Tel.: +49 170 5932615
E-Mail: cedric@smawo.eu
Website: smawo.eu


 

renewmerch – Zweites Leben für Bandshirts und Festivalhoodies

Merchandise gehört zur Musikbranche wie der Backstagepass zum Konzert. Doch oft endet der Verkauf mit Überproduktion, Wegwerfware und Textilmüll. renewmerch will das ändern – und verleiht Band- und Festivalmerch ein nachhaltiges Update.

Das Startup produziert individuelle Merchandise-Kollektionen aus Second-Hand-Kleidung für Musiker*innen, Festivals und Events. Statt neue Textilien herzustellen, werden vorhandene Kleidungsstücke neu kuratiert, veredelt und zu stimmigen Kollektionen zusammengestellt. Möglich wird das durch eine selbst entwickelte KI, die den Sortier- und Auswahlprozess automatisiert und standardisiert. So lassen sich passende Stücke effizient nach Kundenwunsch zusammenstellen – ressourcenschonend, skalierbar und einzigartig.

Seit Januar 2026 ist renewmerch offiziell am Markt aktiv. Das Gründerteam – Chadi Jmai, Philipp Martens und Emilia von Alten – vereint Kompetenzen aus Softwareentwicklung, Kreativwirtschaft und Mode. Zielgruppe sind vor allem Musiker*innen, Festivals und Veranstalter, aber auch Vereine, NGO, Unternehmen und Akteure der Creator Economy.

Aktuell liegt der Fokus auf Festival-Merchandise, ab dem Sommer soll das Angebot auf Konzert- und Tour-Merchandise für die Wintersaison ausgeweitet werden. Parallel arbeitet das Team am Ausbau des Vertriebs und an der Weiterentwicklung des eigenen Sortier-Scanners. Ziel ist es, den Prozess weiter zu beschleunigen, mehr Kleidungsmerkmale zu erfassen und den Zeitaufwand pro Stück zu reduzieren.

Ein möglicher Gewinn im Startup-Impuls-Wettbewerb würde gezielt in die Anfangsphase des Unternehmens investiert: in Personalkosten, leistungsfähigere Waschmaschinen und Trockner sowie in die Weiterentwicklung des Scanners. So will renewmerch die Grundlage für nachhaltiges Wachstum schaffen – und zeigen, dass Merch auch ohne neue Textilien funktioniert.

Kontakt:
renewmerch Jmai, Martens von Alten GbR
Philipp Martens
Tel.: +49 1578 9536490
E-Mail: philipp@renewmerch.de
Website: renewmerch.de

Kategorie "Future Health"

nimbo – Diabetes verständlich machen, von Anfang an

Für Kinder mit Diabetes Typ 1 ist der Alltag oft von Zahlen, Warnungen und komplexen Entscheidungen geprägt. Viele der verfügbaren Hilfsmittel richten sich jedoch an Erwachsene – und überfordern junge Patient*innen. nimbo will das ändern und macht Diabetes-Management erstmals konsequent kindgerecht.

Das Startup entwickelt ein System, das den Blutzuckerspiegel und dessen Tendenz auf einen Blick sichtbar macht und altersgerecht erklärt. Statt abstrakter Werte stehen Verständlichkeit, Orientierung und Sicherheit im Mittelpunkt. Kinder sollen ihre Erkrankung besser begreifen und Schritt für Schritt selbstständig mit ihr umgehen können – unterstützt durch ein Design, das von Anfang an auf junge Nutzerinnen und Nutzer zugeschnitten ist.

Aktuell befindet sich nimbo in der finalen Phase der Produktentwicklung. Parallel bereitet das Team die MDR-Zertifizierung vor, baut einen eigenen Standort auf, erweitert das Team und etabliert Partnerschaften für Produktion und Zulassung. Unterstützung erhält nimbo unter anderem durch das Female Startup Mentoring-Programm von hannoverimpuls. Besonders wertvoll sind zudem die Impulse aus Fachmessen, die den Blick über die ursprüngliche Zielgruppe hinaus erweitert haben.

Denn der Bedarf an verständlichen Lösungen wächst auch jenseits des Kinderbereichs: Prognosen zufolge wird jede dritte Person über 80 Jahren an Diabetes Typ 2 erkrankt sein. Viele Betroffene sind im Langzeitverlauf motorisch oder visuell eingeschränkt. Deshalb denkt das Team nimbo bereits heute auch für diese Zielgruppe weiter – mit dem Anspruch, Diabetes-Management insgesamt einfacher und zugänglicher zu machen.

Getragen wird nimbo von einem dreiköpfigen Team: den Geschwistern Elisabeth und Konrad Mach sowie Huda El Haj Said. Ein möglicher Gewinn im Startup-Impuls-Wettbewerb würde gezielt in die Weiterentwicklung des Produkts und den Ausbau des Unternehmens fließen – mit dem Ziel, nimbo so schnell wie möglich marktreif zu machen und Familien im Alltag spürbar zu entlasten.

Kontakt:
Mesozon GmbH mit nimbo
Elisabeth Mach
Tel.: +49 173 3906544
E-Mail: emach@nimbo-diabetes.de
Website: nimbo-diabetes.de


 

Phonomatics – Sprache verstehen, bevor Probleme entstehen

Sprachentwicklung entscheidet früh über Bildungschancen. Doch Auffälligkeiten werden oft erst erkannt, wenn Kinder längst unter Druck stehen – weil Diagnostik zeitaufwendig ist oder im Alltag kaum stattfindet. Phonomatics setzt genau hier an und bringt Künstliche Intelligenz in die Sprachförderung von Kindern.

Das Startup entwickelt eine KI-gestützte Software, die natürliche Alltagskommunikation analysiert – etwa in der Kita, in der Sprachtherapie oder bei kinderärztlichen Untersuchungen. Statt künstlicher Testsituationen liefert das System datenbasierte Einschätzungen zu Sprachstand, Fortschritten und möglichen Förderbedarfen. Therapeutinnen, Pädagogen und Eltern erhalten so frühzeitig fundierte Hinweise, um Kinder gezielt zu unterstützen.

Die Idee entstand aus der langjährigen Praxis in der Logopädie und der engen Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften. Immer wieder zeigte sich der Wunsch nach verlässlichen, alltagstauglichen Lösungen, die Sprachentwicklung kontinuierlich begleiten und gleichzeitig fachlich belastbar sind.

Aktuell befindet sich Phonomatics in der Entwicklungs- und Pilotphase. Die Markteinführung ist für Anfang 2027 geplant. Derzeit bereitet das Team mehrere Pilotprojekte mit großen Kita-Trägern vor, unter anderem in der Stadt und Region Hannover. Besonders ambitioniert ist ein Pilotprojekt im Landkreis Celle: Dort arbeiten Kitas, kinderärztliche und logopädische Praxen, Frühförderstellen und eine Grundschule erstmals gemeinsam daran, Sprachdiagnostik sektorenübergreifend zu koordinieren – von der frühen Förderung bis zum Schuleintritt.

Getragen wird Phonomatics von einem interdisziplinären Team um Dr.-Ing. Hanna Ehlert, das Expertise aus Sprachtherapie, Informationswissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Betriebswirtschaft vereint. Ein möglicher Gewinn im Wettbewerb würde dazu beitragen, Technologieentwicklung, Validierung und Markteintritt zu beschleunigen – mit dem Ziel, Sprachförderung früher, passgenauer und für alle Beteiligten einfacher zu machen.

Kontakt:
Phonomatics
Dr.-Ing. Hanna Ehlert
E-Mail: info@phonomatics.de
Website: phonomatics.de

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