Social Innovation Center

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Jurypitch Entrepreneurship-Programm

„Beim Jurypitch im Hafven wurden letzten Freitag bereits zum zweiten Mal die begehrten Plätze des Entrepreneurship-Programms für sozial innovative Gründer*innen vergeben. Die fünf ausgewählten Teams überzeugten die Jury mit Ihren Ideen:

Einer begrünten und interaktiven Umweltsäule, einer Lösung für Senioren mit Rollator und Hund, einer Methode zum Recyceln von Pflanzenabfällen, einem Verein für internationale Jugendprojekte auf Norderney, sowie einem Programm zur Verbesserung der Entwicklungschancen von Kindern. Die Teams starten ab Juni in das viermonatige Programm und erhalten Unterstützung für ihre Gründungsideen durch Workshops, Coachings, Co-Working-Arbeitsplätze und den Zugang zu relevanten Netzwerken.

© Lutz Schütze

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Gespannte Stimmung herrschte im Idea Space im Hafven. Sechs Minuten hatte jedes der eingeladenen Teams Zeit, um seine soziale Geschäftsidee zu präsentieren. Danach stellten sich die Bewerber*innen den Fragen der Jury, bestehend aus dem Team des Social Innovation Center und den Projektpartnern. Wurde das gesellschaftliche Problem richtig erkannt und hat die Lösung Potential? Gibt es ein schlüssiges Geschäftsmodell und welche Ressourcen gibt es im Team, um die Idee umzusetzen?

Im Anschluss wurde über die Aufnahme in das Gründungsprogramm entschieden.

Fünf Teams mit der Präsentation ihrer Idee überzeugen

  • Benedikt Schlund plant eine begrünte, interaktive Litfaßsäule zur Sensibilisierung im Bereich Umweltbildung. Ob als Treffpunkt, Stadtmöbel oder Luftverbesserer, die modular geplante „Umweltsäule“ soll auf Umweltprobleme aufmerksam machen und entsprechend der Zielgruppe Aufklärung leisten. Städte und Kommunen, sowie Einkaufszentren, Bildungseinrichtungen und Unternehmen sollen mit diesem Angebot angesprochen werden.
© Lutz Schütze

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  • Stefanie Hardt möchte ein Zusatzmodul für Rollatoren entwickeln, damit Senioren*innen ungefährdet mit ihrem Hund spazieren gehen können. So bleibt Mobilität und soziale Teilhabe im Alter erhalten.
  • Das Team um Elisa Bodenstab aus Norderney möchte mit dem Verein „ Perpetuum Mobility“ internationale Jugendprojekte im In- und Ausland ausrichten, um für Nachhaltigkeit und Achtsamkeit in Bezug auf Natur, Gesundheit und Kommunikation zu sensibilisieren.
  • Das enactus-Projekt Musa Fibra bestehend aus zehn Studierenden der LUH, hat eine Methode zum Recycling von Pflanzenabfällen entwickelt. Aus Bananen- und Ananasresten wird mithilfe eines chemischen Verfahrens Zellulose extrahiert um daraus Papierprodukte herzustellen. Zum einen werden so vorhandene Ressourcen genutzt und Abfälle reduziert, zum anderen soll die Entwicklung Menschen in Costa Rica unterstützen, die durch die Herstellung und den Verkauf dieser Produkte profitieren sollen.
  • Rita Crecelius und ihr Team möchten ICDP (International Child Development Programme) in Deutschland etablieren. Das internationale Programm zur Verbesserung der Entwicklungschancen in den Bereichen Erziehung, Bildung, Pflege und Betreuung von verschiedenen Zielgruppen soll die menschlichen Fürsorgepotentiale stärken.

Ab Juni starten die Teilnehmer*innen in das viermonatige Entrepreneurship-Programm mit professioneller Beratung und Unterstützung. Dort erwarten sie Workshops zu allen relevanten Gründungsthemen, Mentorings, Coachings, Co-Working-Arbeitsplätze im Hafven und der Zugang zu relevanten Netzwerken regional und bundesweit.