Nachhaltiges Gewerbegebiet List

Städtisches Pilotprojekt

Investionskostenzuschuss für ansässige Unternehmen möglich

Das „Gewerbegebiet Lister Damm / Am Listholze“ (kurz: Gewerbegebiet List) im Nordosten Hannovers wurde als Pilotprojekt für ein sog. integriertes und nachhaltiges Gewerbegebiet ausgewählt. Langfristiges Ziel ist es, ansässige Unternehmen - und damit das Gewerbegebiet - für künftige Herausforderungen z.B. beim Klimaschutz fit zu machen. Seit Juni 2016 kann nun auch die Förderung von Unternehmensinvestionen bei der Landeshauptstadt beantragt werden.

Investitionskostenzuschussprogramm für Unternehmen - IKOPRO LIST

Die Landeshauptstadt Hannover fördert Investitionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Gewerbegebiet List. Bis zu 5.000 Euro Förderung bei maximal 50% der Investitionssumme sind pro Antrag möglich.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass das Projekt einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften im Unternehmen leistet und zur Entwicklung eines integrierten und nachhaltigen Gewerbegebietes vor Ort beiträgt. Hierdurch soll das Gewerbegebiet zukünftig im Bestand gesichert und die Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessert werden.

 Gefördert werden Sachanlageinvestitionen aus den Bereichen:

  • Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien,
  • Ressourceneffizienz und Ressourcenschutz und
  • nachhaltige Mobilität 

Antragsberechtigt sind Kleinst-, Klein- und Mittlere Unternehmen (KMU) im Fördergewerbegebiet List. Der Förderantrag muss vor Maßnahmenbeginn gestellt werden. Die Förderung erfolgt als projektgebundener Zuschuss und ist nicht rückzahlbar. Das Fördermittelprogramm hat eine Laufzeit bis zum 16.06.2018.

Vierteljährlich wird über die Anträge entschieden. Für die Antragsstellung gelten im Förderzeitraum jedes Jahr folgende Stichtage:

  • 16. März
  • 16. Juni
  • 16. September
  • 16. Dezember

Bei weiteren Fragen zum Fördermittelprogramm oder zur Antragsstellung wenden Sie sich bitte an die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover.

Dritte Kooperationskonferenz

Im März fand die dritte Kooperationskonferenz bei der VHV Gruppe statt. Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnete die Veranstaltung, die den Abschluss einer Veranstaltungsreihe mit Unternehmen zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes zur Förderung von überbetrieblichen Kooperationen für den Klimaschutz für das Gewerbegebiet List bildete. Der dort präsentierte Masterplan für das Gewerbegebiet List  zeigte 16 Maßnahmen wie beispielsweise eine digitale Vernetzungsplattform, Umrüstung auf LED, Austausch von Elektromotoren, Solarthermie oder auch energetische Gebäudesanierung. Diese Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen vor Ort stärken und – nebenbei - energie- und ressourcenschonend für die Umwelt wirken.

Unternehmensnetzwerk List

Auf der Konferenz diskutierten auch Unternehmerinnen und Unternehmer des neu gegründeten „Unternehmensnetzwerk List“  über ihre Prioritäten für das Gewerbegebiet. Gemeinsame Interessen, wie etwa eine bessere ÖPNV-Anbindung, ein intensiverer Erfahrungsaustausch oder eine Aufwertung des Images waren dabei Thema.

Vision für die Zukunft des Standortes

Dieser hannoversche Pilot eines nachhaltigen Gewerbegebietes wurde vom Fachbereich Wirtschaft der Landeshauptstadt ins Leben gerufen. Die Projektkoordination erfolgt durch die städtische Wirtschaftsförderung. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert das Pilotprojekt.  

Das Projekt ist Teil des hannoverschen Masterplans 100% Klimaschutz zur Reduzierung der Treibhausgase um 95% und des Energieverbrauchs um 50% bis zum Jahr 2050.

Unternehmen, die Interesse an nachhaltigem Wirtschaften haben, zudem Kosten reduzieren und die eigene Standortqualität erhöhen wollen, finden dazu HIER mehr Informationen

Das Gewerbegebiet List könnte sich bundesweit zu einem „Lernstandort für nachhaltiges Wirtschaften“ entwickeln. Umgesetzte Maßnahmen im Gewerbegebiet könnten als Best-Practice Beispiele nach außen als „Lernstandorte“ kommuniziert werden und gleichzeitig den Know-How Transfer zwischen Unternehmen fördern. Ob diese Vision realisiert werden kann, haben entscheidend die  Unternehmen vor Ort in der Hand. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt diesen Prozess weiterhin.

© Landeshauptstadt Hannover (Quelle)

Fördergebiet KlimaList


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