Verbundprojekt

Cross-Generation Digital Learning

Wie können Mitarbeitende klassische Unternehmen zu digitalen Unternehmen machen? Muss so etwas von der Geschäftsleitung kommen? Das sehen die Initiatoren des Verbundprojektes Cross-Generation Digital Learning anders.

© Nadine Thomas-Frank

Wie können Mitarbeitende klassische Unternehmen zu digitalen Unternehmen machen? Gar nicht? Muss so etwas von der Geschäftsleitung kommen? Das sehen die Initiatoren des Verbundprojektes Cross-Generation Digital Learning anders.

Aus einem Bottom-Up-Ansatz entstehen Veränderungen, die Geschäftsführungen oft gar nicht im Blick haben. Wenn darüber hinaus noch das Wissen und der Umgang mit neuen Medien der beiden Generationen - Digital Natives und Digital Immigrants - bewusst verbunden werden, entstehen Innovationen, die einfach umzusetzen und zukunftstauglich sind.

Die Region Hannover startet dieses neue Verbundprojekt zusammen mit der Zukunftsallianz Maschinenbau (ZAM) und die jobwerker zur Stärkung der Innovationsfähigkeit von Firmen. Das Projekt steuert bewusst die generationsübergreifende Zusammenarbeit und bietet Denk-und Experimentier-Räume für die Umsetzung von agilen Methoden und digitalen Anwendungen. Der Abschluss ist die Präsentation von praxisnahen Konzepten von digitalen Prozessen und Produkten für die teilnehmenden Unternehmen.

Zum Einstieg bieten die Veranstalter einen lebendigen, interaktiven Abend mit Elementen aus Design Thinking und Innovationsprozessen an. Das Werkstattgespräch findet statt

  • am Donnerstag, 15. März 2018 von 17-19 Uhr
  • im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 20165 Hannover,
  • Raum N002

Zielsetzung

Das Projekt hat zum Ziel, digitales Denken und Handeln im Unternehmen auf die operative Ebene zu bringen: an der Maschine, an der Werkbank, am Schreibtisch, also da, wo neue digitale Methoden, Abläufe, Produkte erfolgreich für das Unternehmen eingesetzt werden oder auch nicht.

Dazu braucht es eine offene Denk- und Dialogkultur und in Mehrgenerationen-Teams ein lösungsfokussiertes Zusammenbringen von Unterschieden in Werten, Denken und Verhalten. Damit „Alt und Jung nicht munter aneinander vorbei arbeiten“.

Aufbau + Inhalt

Das Projekt setzt mit Coachings am einzelnen Mitarbeitenden an, vertieft in Workshops die Zusammenarbeit in altersgemischten Teams durch partnerschaftliches Denken mit Lösungsfokus und bearbeitet die Themen, die für das Erkennen und Entwickeln von digitalen Werkzeugen, die am Arbeitsplatz wichtig sind:

  • Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen
  • Wertschätzung der Sichtweise und Stärken anderer
  • Lösungshaltung in der Kommunikation für einen partnerschaftlichen Dialog
  • das Erkennen von Chancen
  • das laterale Out-of-the-Box-Thinking für die Entwicklung neuer Produkte oder

Lösungen und nicht zuletzt die Logik der Methoden, die in der Digitalisierung Anwendung finden wie Solution Fokus, Design Thinking und SCRUM.

In einem 15-monatigen Prozess wird 1 x monatlich zusammen gearbeitet: an sich selbst, der offenen Auseinandersetzung in altersgemischten Teams, der Einführung von neuen Denk- und Kommunikationsweisen zur Entwicklung innovativer Arbeitsweisen im Unternehmen.

Die Präsentation von digitalen Konzepten, Prozessen, Handlungsweisen oder Produkten werden als Ergebnis der digitalen Projektentwicklung in der Abschlussveranstaltung den Personalverantwortlichen der teilnehmenden Unternehmen vorgestellt.

Themen können sein:

  • die Neugestaltung von Abläufen
  • Verbesserung der Kommunikation im Unternehmen oder mit dem Kunden mittels digitaler Medien oder
  • die Einführung von agilen Arbeitsweisen.

Umfang:

  • 15 Präsenzeinheiten - 1 x im Monat – Start Ende April 2018 bis Juli 2019
  • (Evaluations-Werkstattgespräch mit allen Beteiligten im Oktober 2019)
  • 5 Workshops, 7 Projektbesprechungen und Netzwerktreffen, Coachings & Team-Treffen
  • Teilnahme-Zertifikat (Zukunftsallianz Maschinenbau, Region Hannover, die jobwerker)
  • Digitale Abschlussprojekte

Ansprechpartner

Susanne Müller (die jobwerker)
Email: susanne.mueller@die-jobwerker.de
Tel.: +49 228 909 77 99

Christiane Finner (Koordinierungsstelle Frau und Beruf, Region Hannover)
Email: christiane.finner@region-hannover.de

Gerald Pörschmann (Vorstand / Netzwerkmanager, Zukunftsallianz Maschinenbau)
Email: g.poerschmann@zukunftsallianz-maschinenbau.de