Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Koordinierungsstelle Frau und Beruf wird auch online gut besucht

Beratungsangebot und Seminarprogramm sind jetzt komplett digital organisiert

Region Hannover. Sie ist die erste Anlaufstelle für Frauen und auch Männer, die ihre Erwerbsarbeit zugunsten der Familie unterbrochen haben und sich beruflich neu orientieren wollen: die Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover. Beratung und Weiterbildung sind das Kerngeschäft der Koordinierungsstelle – und das trotz erschwerter Bedingungen durch die Pandemie sehr erfolgreich: Im laufenden Halbjahr gibt es rund 60 Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, die komplett online ablaufen und gut besucht sind. Für das nächste Halbjahr sind weitere 40 Online-Veranstaltungen in Planung. Weg vom gedruckten Programmheft, hin zum digitalen Angebot – so das Ziel der Koordinierungsstelle. Auch die Anmeldung erfolgt jetzt ausschließlich online und nicht mehr wie bisher per Mail oder telefonisch.

Die Begleitung und Unterstützung von Frauen mit Familie ist und bleibt unser Herzens- und Kernthema“, sagt Ayten Berse, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Beruf. „Was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht, ist Corona ein Brennglas, aber zugleich eine große Chance. Pandemiebedingt haben wir nicht nur das Fortbildungsprogramm von Präsenz- zu Online-Formaten weiterentwickelt, sondern bieten auch unsere Beratung online an.“

Das Angebot wird gut angenommen: Im vergangenen Jahr hat die Koordinierungsstelle 140 Frauen in mehreren Einzelgesprächen beraten und gecoacht. In diesem Jahr konnten bereits 46 Frauen von der Beratung profitieren.

Auch online ist vertrauensvolle Beratung möglich

Eine davon ist Jelena Gayk, die nach einem Jahr in Elternzeit gerade wieder ins Erwerbsleben einsteigt. „Das erste Gespräch war noch persönlich möglich, dann haben wir online weitergemacht“, berichtet die 33-Jährige. „Technisch hat das einwandfrei funktioniert und wir hatten eine gute persönliche Ebene, obwohl die Beratung über den Bildschirm lief.“ In der Folge besucht die Kulturmanagerin aktuell eine Reihe von Workshops und Seminaren rund um die Themen Digitalisierung und Wiedereinstieg in den Beruf. „Online lässt sich das auch mit der Organisation des Familienalltags viel besser vereinbaren“, so Gayk.


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