Integrativer Modestandort

Hannovers Innenstadt bekommt regionale Mode

Der Fashion Born in Hannover popUp-Store eröffnet im ehemaligen Fanshop von Hannover 96.

Bereits zum dritten Mal öffnet der Fashion born in Hannover PopUp-Store seine Türen für Interessierte. Ab dem 4. Juni präsentieren regionale Designer*innen und Labels ihre Produkte in Hannovers Innenstadt.

Nachdem die Geschäfte monatelang nicht öffnen durften, startet in Hannovers Innenstadt am 4. Juni ein Store der besonderen Art: Mode, Accessoires, Interieur Design, Papeterie und weitere regionale Produkte finden ihren Weg in die Innenstadt, die sonst von großen Unternehmen der Modeindustrie geprägt ist. Für drei Wochen können die Besucher*innen hier sehen, wie vielfältig die hiesige Mode-, Textil- und Designbranche ist.

Der PopUp-Store öffnet am 4. Juni 2021 um 11:00 Uhr und schließt nach drei Wochen am 26. Juni 2021. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 11:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Insgesamt werden im PopUp-Store Produkte von über 25 Designer*innen im ehemaligen Hannover 96-Fanshop zu finden sein. Möglich macht die Nutzung das Café am Kröpcke mit Geschäftsführer Christian Schulz, welcher die Räumlichkeiten vermietet. Eine große Unterstützung für den Store ist Vormieter Hannover 96: Sie stellen dem Fashion born in Hannover-PopUp-Store ihre Ausstattung zur Verfügung.

Integrativer Modestandort

Auch das Konzept und die Gestaltung des Stores entstanden in Zusammenarbeit mit regionalen Expert*innen und spiegeln damit die Besonderheit des Kooperationsprojektes „Integrativer Modestandort Region Hannover“ wider, das vom kreHtiv Netzwerk Hannover gemeinsam mit der UNTER EINEM DACH gUG durchgeführt und von der Region Hannover mit 56.000 € gefördert wird.

Wirtschaftsdezernent Ulf Birger-Franz sieht das Potenzial dieses Projekts:

"Hannovers Modeszene ist kreativ und vielseitig: Mehr als 500 Modedesignerinnen und -designer leben und arbeiten in der Region Hannover, wir haben hier vier erfolgreiche Modeschulen. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, den wir sichtbarer machen wollen. Daher ist es für uns wichtig, Projekte wie dieses zu unterstützen und neuen Talenten eine Plattform zu bieten."

Der PopUp-Store bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, neue Nutzungskonzepte für Innenstädte auszuprobieren. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie verschiebt sich der Handel immer mehr in die digitale Welt und zieht weniger Menschen in die Innenstädte. Mit neuen Konzepten, die die Innenstadt wieder zum Erlebnisort machen, werden diese wieder attraktiver für Bürger*innen der Region.

So gibt es im Store einen Bereich, in dem Informationen zu regionaler und nachhaltiger Mode sowie zu den Labels, Ausbildungsmöglichkeiten und anderen Bereichen der Modeszene Hannovers bereitgestellt werden. Gleichzeitig können die Besucher*innen hier ihre Ideen für die Innenstadt der Zukunft notieren und sichtbar machen.

"Mit dem Store zeigen wir ein alternatives Konzept für die Belebung der Innenstädte auf. Der PopUp-Store ist nicht nur ein Modehandel, sondern ein Ort der Information, Sensibilisierung und des Erlebens", so Christine Preitauer vom krHtiv Netzwerk Hannover.   

Neben dem Verkauf regionaler Produkte und der Information über nachhaltige Mode soll es weitere Nebenveranstaltungen geben, die den Bürger*innen den Wert von Kleidung näherbringen, wie beispielsweise Workshops zum Thema Upcycling oder Reparaturen an beschädigten Kleidungsstücken. Zudem sind immer mindestens zwei Designer*innen vor Ort, die mit den Kund*innen ins Gespräch kommen und zeigen, was ihre Mode so besonders macht. Weitere Informationen zu Terminen gibt es auch auf der Website von Fashion born in Hannover www.fashionborninhannover.de.

 

Pressekontakt: frauke.bittner@region-hannover.de





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