Gründungsstory Februar 2026: Dinky Café
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Angeboten werden hochwertiger Kaffee aus einer kleinen Rösterei mit fair gehandelten Bohnen, transparenter Lieferkette und sortenreiner Herkunft von einer einzelnen Plantage. Wer sich mit Kaffee auskennt, schmeckt sofort, dass hier etwas Besonderes in der Tasse ist. Ergänzt wird das Angebot durch ausschließlich vegane Kuchen und Backwaren. Das Aushängeschild des Cafés ist Lenas selbstgemachte Zimtschnecke. Außerdem stehen gefüllte Donuts und hausgemachte Quiche auf der Karte. Neben Lena arbeiten eine Teilzeitkraft und drei Minijobberinnen im Café. Die Miete teilt sie sich mit einem kleinen Tattoo-Studio im selben Gebäude. Beide Unternehmen sind eigenständig, arbeiten jedoch eng zusammen: Tattoo-Kund*innen erhalten Rabatt im Café, die Kunst der Artists ist an den Wänden des Dinky ausgestellt.
Lena, was ist das Besondere am Dinky?
„Es ist die Wohnzimmeratmosphäre – das Gemütliche und vielleicht auch das leicht Zusammengewürfelte mit viel Liebe zum Detail. An den Wänden hängt Kunst von lokalen Künstler*innen, auf den Tischen stehen Pflanzen, und wir verkaufen Keramik aus einem kleinen Studio aus der Südstadt. Dort wurden auch unsere Flat-White-Tassen von Hand getöpfert.
Einmal im Monat treffen wir uns hier zum ‚Stricken, Schnacken, Sippen‘. Man kommt schnell ins Gespräch, und aus einem gemeinsamen Hobby entstehen oft Freundschaften. Auch das macht das Dinky zu einem besonderen Ort.“
Wer gehört zu deiner Zielgruppe?
„Alle sind herzlich willkommen: Menschen aus der Nachbarschaft, aus der Uni, jüngere und ältere Gäste – alle, die gerne guten Kaffee trinken. Bei uns kostet Kuhmilch einen Aufpreis. So drehe ich den Spieß um und schaffe einen Anreiz für Hafermilch. Und es funktioniert tatsächlich.“
Wie ist die Idee zur Gründung entstanden?
„Während meines Studiums habe ich in der Gastronomie in der Küche gearbeitet – und hatte richtig Spaß daran. Außerdem backe ich sehr gerne. Die Idee eines eigenen Cafés hat aber erst nach meinem Bachelor in Wirtschaftsmathematik richtig Fahrt aufgenommen.
Nach dem Studium bin ich mit ein paar Leuten nach Hannover gezogen. In unserer WG haben wir öfter darüber gesprochen, ein veganes Café zu eröffnen. Nach einem Praktikum und anschließendem Job bei einer Versicherung – was nicht wirklich mein Ding war – habe ich beschlossen, etwas zu wagen. Ich hatte keinen anderen Plan, also habe ich es einfach versucht.
Anfangs waren wir zu dritt. Als im Februar der Mietvertrag anstand, sind die anderen beiden abgesprungen. Ich wollte es aber unbedingt – und habe es dann allein durchgezogen.“
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Wie hat hannoverimpuls dich bei der Gründung unterstützt?
„Ich habe dort alle wichtigen Informationen bekommen, zum Beispiel zum Gründungszuschuss und zu den Voraussetzungen.
Das Team stand mir bei allen Fragen zur Seite, insbesondere beim Finanzplan – das war die größte Hürde. Auch die Arbeitsmaterialien und die vielen gezielten Fragen waren sehr hilfreich, um mein Geschäftsmodell zu schärfen. Die respektvolle und persönliche Betreuung war großartig und hat mein Selbstbewusstsein für die Umsetzung meines Traums enorm gestärkt.“
Welche Tipps hat du für andere Gründer*innen?
„Einfach mal machen – auch wenn es leichter gesagt als getan ist. Geht zu Beratungsstellen wie hannoverimpuls und holt euch Unterstützung. Die wissen, wie es geht.
Versucht von Anfang an, Privates und Arbeit zu trennen, und nehmt euch bewusst Zeit für euch selbst. Achtsamkeit ist wichtig, um sich nicht zu verlieren. Der Moment wird kommen, an dem du alles hinschmeißen willst. Genau dann solltest du weitermachen – dann wird es gut.
Diesen Punkt hatte ich im Juni: ein echter Breakdown. Ich hatte viel Unterstützung aus meinem Umfeld und bin heute sehr glücklich, dass ich durchgehalten habe.“
Kristina Ebel, Projektleitung Gründerinnen-Consult bei hannoverimpuls, über Lena Mähnß:
„Bei Lena spürte ich direkt, dass das Dinky ihr Herzensprojekt ist. Sie ist die Seele des Cafés – und das spüren sicherlich auch die Gäste. Wir unterstützen, vernetzen und stehen mit Rat und Tat zur Seite, um Träume wie den von Lena Wirklichkeit werden zu lassen.“
Kontakt
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Dinky Café
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 10–18 Uhr
An der Lutherkirche 5
30167 Hannover
Website: dinkycafe
Instagram: @dinky.cafe