techfactory: Erste hannoversche Deep Tech Night bringt Startups und Investoren zusammen

Von Raketenstarts bis Parasitenbekämpfung: Junge Gründer*innen begeistern mit innovativen Ideen für den künftigen Wirtschaftsstandort Deutschland
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Erfolgreiches Warm-up am Pilotstandort der techfactory Hannover-Nordstadt in der Hüttenstraße: Sechs junge Startups aus dem Bereich Deep Tech haben sich auf Einladung der Region Hannover einem Pitch vor potenziellen Kunden und Geschäftspartnern gestellt. Die Veranstaltung mit rund hundert Gästen auf dem Gelände des soziokulturellen Zentrums Initiative Hüttenstraße e. V. lieferte einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die künftige Arbeit der  techfactory Nordstadt als Plattform und Entwicklungsraum für technologieorientierte Startups an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, eröffnete die in Kooperation mit dem Niedersächsischen Business-Angel-Netzwerk BANSON und dem Fraunhofer Venture Lab Silicon Allee aus Berlin organisierte Deep Tech Night mit Hinweis auf den Strukturwandel: Die ehemals starke Automobilregion habe mit zunehmenden Verlusten zu kämpfen. „Neue Wirtschaftszweige müssen daher entstehen, um zukunftsfähig zu bleiben. Und Startups entscheiden über diese künftigen Strukturen“, betonte Franz.

Frau mit Mikrofon vor einem Bildschirm © hannover.contex 4.0

An klugen, innovativen und nachhaltigen Ideen zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland mangelt es nicht, wie die sechs jungen Unternehmen mit ihren Präsentationen bewiesen:

Gaia Aerospace aus Brauschweig etwa will buchstäblich hoch hinaus und mit ihrer wiederverwendbaren „AirLaunch“-Rakete von Europa aus mit Trägerflugzeugen Kleinstsatelliten ins All bringen.

Invecorum hat seinen Sitz ebenfalls in Braunschweig und eine KI für deutsches Steuerrecht entwickelt, mit der der Steuerberatungskanzleien ihre Arbeitsprozesse verkürzen und optimieren können.

Anori Tech mit Standort Hamburg ist spezialisiert auf Batteriemanagementsysteme (BMS), die nach dem Legobaukastenprinzip dabei helfen sollen, Batterien schneller und günstiger auf den Markt zu bringen.

NovaCore Technology aus Göttingen nutzt Plasma als Plattformtechnologie, um Parasiten, wie etwa Kopfläuse, sowie Pflanzenschädlinge chemiefrei und effizient zu bekämpfen.

Enerbeat, ein Braunschweiger Startup, bringt frischen Wind mit der Entwicklung bedarfsgerecht geregelter  Lüftungs- und raumlufttechnischer Anlagen für anspruchsvolle Umgebungen im Bereich Industrie und Gewerbe.

Ioncentric ist in Heilbronn angesiedelt und auf präzise Batteriediagnostik spezialisiert. Die Überprüfung von Kapazität, Zustand und Lebenszyklus von Batterien dient der Optimierung von Energiemanagement und Anlagenwartung.

Technologiepark als Ergänzung zum Standort Garbsen

Nach der erfolgreichen Premiere der Deep Tech Night, die bisher nur in Berlin ein regelmäßiges Event des Fraunhofer Venture Lab Silicon Allee ist, soll es spätestens im nächsten Jahr eine weitere Auflage in Hannover geben. Dann in den Räumen der Hüttenstraße 22B. Dort zieht demnächst die Außenstelle der techfactory Nordstadt ein, die derzeit auf dem Gelände des Klinikums Region Hannover (KRH) in der Nordstadt entsteht. Der Pilotstandort techfactory@Hüttenstraße dient als „Reallabor“, in dem Nutzungskonzepte und technologische Ausstattung der techfactory erprobt werden.


Kontakt

Region Hannover
hannover.contex 4.0, PR & Kommunikation
Jens Hauschke
hannover.contex 4.0, PR & Kommunikation


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