Vielfalt durch Reflexion im Arbeitsalltag sichtbar machen

Mit kurzen, anonymen Impulsen regte die KKH Kaufmännische Krankenkasse ihre Mitarbeitenden rund um den Deutschen Diversity-Tag dazu an, eigene Denkmuster zu hinterfragen. Das Beispiel zeigt, wie Diversity-Kommunikation niedrigschwellig, alltagsnah und nachhaltig wirken kann.
Drei Frauen vor dem KKH Bürogebäude, Regenbogenflaggen wehen im Hintergrund.

Mit einer internen Kommunikationskampagne rund um den Deutschen Diversity-Tag 2026 setzte die KKH auf einen bewusst niedrigschwelligen Ansatz. Statt klassische Wissensvermittlung in den Mittelpunkt zu stellen, lud die Kampagne Mitarbeitende dazu ein, eigene Denkmuster und gesellschaftlich geprägte Zuschreibungen zu hinterfragen. Ziel war es, Reflexion anzustoßen und Vielfalt im Arbeitsalltag sichtbar und erlebbar zu machen.

Kurze Impulse statt vorgefertigter Antworten

Über mehrere Tage hinweg haben die Mitarbeitenden kurze, anonyme Mini-Abfragen zu unterschiedlichen Diversity-Dimensionen erhalten – unter anderem zu Geschlechterrollen, Altersbildern, Familienvorstellungen oder Gewichtsstereotypen. Die Teilnahme war freiwillig, die Impulse bewusst alltagsnah und ohne Bewertung gestaltet. Im Fokus standen Perspektivwechsel, persönliche Reflexion und der Austausch über unterschiedliche Sichtweisen.

Kommunikation schafft nachhaltige Denkanstöße

4 Personen und eine eine Person auf einem Bildschirm innerhalb einer Videokonferenz. Alle schauen in die Kamera und lächeln. © Region Hannover
Besuch bei der KKH am Deutschen Diversity Tag 2026.

Die Kampagne war als mehrstufige Kommunikationsstrecke angelegt. Von einer vorbereitenden Ankündigung, über die begleitende Führungskräftekommunikation, bis hin zu den täglichen Impulsen und einer abschließenden Einordnung zum Deutschen Diversity-Tag. Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass gerade niedrigschwellige Formate wirksame Denkanstöße geben können.

Das Beispiel der KKH verdeutlicht, dass Diversity-Kommunikation nicht belehrend sein muss, um Wirkung zu entfalten. Oft entstehen die wichtigsten Impulse dort, wo Menschen beginnen, ihre eigene Perspektive bewusst zu hinterfragen.

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Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung

Frau mit braunen Haaren, schwarzem Blazer und gemusterter Bluse lächelt vor weißem Hintergrund.
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Finja Hartwig
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Lächelnde Frau mit blonden Haaren und Brille in dunklem Pullover vor hellem Hintergrund.
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