Vielfalt durch Reflexion im Arbeitsalltag sichtbar machen
Mit einer internen Kommunikationskampagne rund um den Deutschen Diversity-Tag 2026 setzte die KKH auf einen bewusst niedrigschwelligen Ansatz. Statt klassische Wissensvermittlung in den Mittelpunkt zu stellen, lud die Kampagne Mitarbeitende dazu ein, eigene Denkmuster und gesellschaftlich geprägte Zuschreibungen zu hinterfragen. Ziel war es, Reflexion anzustoßen und Vielfalt im Arbeitsalltag sichtbar und erlebbar zu machen.
Kurze Impulse statt vorgefertigter Antworten
Über mehrere Tage hinweg haben die Mitarbeitenden kurze, anonyme Mini-Abfragen zu unterschiedlichen Diversity-Dimensionen erhalten – unter anderem zu Geschlechterrollen, Altersbildern, Familienvorstellungen oder Gewichtsstereotypen. Die Teilnahme war freiwillig, die Impulse bewusst alltagsnah und ohne Bewertung gestaltet. Im Fokus standen Perspektivwechsel, persönliche Reflexion und der Austausch über unterschiedliche Sichtweisen.
Kommunikation schafft nachhaltige Denkanstöße
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Die Kampagne war als mehrstufige Kommunikationsstrecke angelegt. Von einer vorbereitenden Ankündigung, über die begleitende Führungskräftekommunikation, bis hin zu den täglichen Impulsen und einer abschließenden Einordnung zum Deutschen Diversity-Tag. Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass gerade niedrigschwellige Formate wirksame Denkanstöße geben können.
Das Beispiel der KKH verdeutlicht, dass Diversity-Kommunikation nicht belehrend sein muss, um Wirkung zu entfalten. Oft entstehen die wichtigsten Impulse dort, wo Menschen beginnen, ihre eigene Perspektive bewusst zu hinterfragen.
Kontakt
Melanie Albrecht
Region Hannover
Wirtschaftsförderung
Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
Finja Hartwig
Region Hannover
Wirtschaftsförderung
Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung