Die Initiative ZUKUNFT braucht VIELFALT veranstaltet zweimal im Jahr den Change Lunch – ein Netzwerkevent für Geschäftsführer*innen, Next-Gen-Führungskräfte und interessierte Mitarbeiter*innen, dass sich thematisch an einer der sieben Vielfaltsdimensionen der Charta der Vielfalt ausrichtet.
Teilhabe ist ein Grundrecht – eigentlich ist es klar. Unternehmen tragen die wichtige Verantwortung, Teilhabe auch im Arbeitsleben zu ermöglichen. Trotzdem zeigt die Praxis ein anderes Bild: Laut Inklusionsbarometer Arbeit 2025 hat sich die Situation für Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt weiter verschlechtert. Besonders im Mittelstand bleiben viele gesetzlich vorgesehene Pflichtarbeitsplätze unbesetzt. Warum gelingt Inklusion trotz klarer Vorteile und Unterstützung so selten? Was braucht es, damit sich daran nachhaltig etwas ändert? Oder zugespitzt: Wenn Inklusion uns wirklich wichtig ist, warum setzen wir sie nicht einfach um?
Diesen Fragen widmet sich der nächste Change Lunch der Veranstaltungsreihe ZUKUNFT braucht VIELFALT. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Inklusion als zentrale Dimension der Arbeitswelt in den Fokus zu rücken und gemeinsam Ansätze für mehr Teilhabe zu diskutieren.
Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, von 12:30 bis 14:30 Uhr treffen sich im Inklusiven Kulturcafé Anna Blume in Hannover erneut Menschen aus Unternehmen der Region – von Geschäftsführenden über Nachwuchstalente, Personaler*innen bis hin zu engagierten Mitarbeitenden – um sich über Vielfalt in der Arbeitswelt auszutauschen, zu vernetzen und inspirieren zu lassen. Vielfalt lebt von Perspektiven –besonders angesprochen sind Menschen mit Inklusionsbezug, und alle, die ein vielfältiges, zugängliches Arbeitsumfeld fördern möchten.
Im Fokus: Inklusion in der Praxis – was braucht es für echte Teilhabe?
In einem Impulsbeitrag zeigen Gisela Rohde und Florian Heymann (Bund der Caritasstiftungen im Bistum Hildesheim gGmbH) den Weg eines Menschen von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – und geben Einblicke in gelebte Inklusion, in Chancen, die sich eröffnen, und Grenzen, die es zu überwinden gilt. Zudem stellt Sandra Gleue (Beschäftigungsförderung, Region Hannover) zwei Projekte vor, die mehr Menschen mit Behinderungen Wege in den Arbeitsmarkt ermöglichen und Unternehmen bei der Umsetzung von Inklusion unterstützen sollen.
Austausch beim gemeinsamen Mittagessen Im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens laden wir dazu ein, die Impulse zu vertiefen, eigene Erfahrungen auszutauschen und konkrete Ideen für die betriebliche Praxis zu entwickeln, an einem Ort – schließlich treffen wir uns im Inklusiven Café Anna Blume – der selbst viel über gelebte Inklusion erzählt.
Veranstaltungsort
Inklusives Kulturcafé Anna Blume auf dem Stadtfriedhof Stöcken Stöckener Str. 68, 30149 Hannover
Anfahrt: Die Straßenbahnhaltestelle der Linie 4 und 5 „Stadtfriedhof Stöcken“ ist barrierefrei und direkt gegenüber des Haupteingangs des Stöckener Friedhofs, über den der Zugang zum Café erfolgt. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Der Zugang zum Café ist ebenfalls barrierefrei.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung bis 03. Juni 2026 wird gebeten.
Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien, nehmen Sie bitte zusätzlich zur Anmeldung Kontakt via E-Mail mit uns auf.
Es wird kein*e Gebärdensprachdolmetscher*in vor Ort sein. Die Impulsvorträge sind nicht mit Vortragsfolien unterlegt. Es gibt keinen gesonderten Rückzugsraum. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit am Rand der Gruppe zu sitzen. Es gibt keine gesonderten Luftfilter im Raum.
Kontakt
Region Hannover
Projektleitung & Betriebsberatung
Melanie Albrecht
Projektleitung & Betriebsberatung Region Hannover Wirtschaftsförderung Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung